Sanierungskonzept
Kettler muss 400 Stellen streichen

PremiumDie Lage beim Sport- und Gartengeräte-Hersteller Kettler ist ernst: Anfang Juni meldete das Unternehmen Insolvenz in Eigenverantwortung an. Der Betriebsrat enthüllt nun die dramatischen Details des Sanierungsplans.

DüsseldorfDer insolvente Sport- und Gartengeräte-Hersteller Kettler muss noch mehr Stellen streichen, als die Arbeitnehmer befürchtet haben. Aus einem Informationsbrief des Betriebsrats an die Kollegen, der dem Handelsblatt vorliegt, geht hervor, dass 400 und nicht wie erwartet 300 Jobs wegfallen sollen. Das habe ein Gutachten ergeben, das Inhaberin Karin Kettler vor der Insolvenz in Auftrag gegeben habe. Wo genau gekürzt werden solle, stünde offenbar noch nicht fest, heißt es in dem Schreiben. Kettler beschäftigt insgesamt 1.100 Mitarbeiter in Deutschland.

Das Sanierungskonzept für Kettler hatte der Gesamtbetriebsrat am 12. August bekommen. Seitdem lassen es die Arbeitnehmervertreter durch das saarländische Info-Institut...

 
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