Statistik
Erneut weniger Firmenpleiten in Deutschland

Positiver Trend: Die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland ist auch im Mai weiter gesunken. Anders sieht es hingegen bei den Verbraucherinsolvenzen aus.

HB BERLIN. Insgesamt meldeten die Amtsgerichte 2840 Unternehmensinsolvenzen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das seien 8,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. „Damit setzt sich der seit Jahresbeginn 2005 zu beobachtende Trend rückläufiger Unternehmensinsolvenzen auch im Mai 2006 fort“, erklärten die Statistiker.

Die Insolvenzen von Konsumenten stiegen dagegen dem Amt zufolge zum Vorjahresmonat um 54 Prozent auf gut 8000. Die Gesamtzahl der Insolvenzen - dazu gehören neben Unternehmen und Verbrauchern auch ehemals Selbstständige - stieg den Statistikern zufolge um gut 26 Prozent auf rund 13 600.

Die offenen Forderungen der Gläubiger betrügen voraussichtlich 2,9 Milliarden Euro gegenüber 2,8 Milliarden Euro im Mai des Vorjahres. Davon entfielen rund 60 Prozent auf Unternehmen. Von Januar bis Mai 2006 registrierten die Gerichte den Statistikern zufolge mit rund 63 500 Insolvenzen 18,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

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