Studie
Mittelstand hat Einbußen wegen fehlender Fachkräfte

Mehr als 30 Milliarden Euro gehen laut einer Studie dem deutschen Mittelstand jährlich verloren. Grund soll der Mangel an qualifiziertem Personal sein. Die Firmen würden so Wachstumschancen verpassen.
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StuttgartWegen fehlender Fachkräfte büßen die deutschen Mittelständler einer Studie zufolge jährlich mehrere Milliarden Euro Umsätzen ein. Mehr als die Hälfte der jüngst 3000 befragten Unternehmen beklage Einbußen, weil qualifiziertes Personal fehlt, wie es in einer am Dienstag veröffentlichten Untersuchung des Beratungsunternehmens Ernst & Young heißt.

Hochgerechnet summierten sich die Ausfälle auf 31 Milliarden Euro jährlich. Angesichts der positiven Konjunkturaussichten könnte sich das Problem in diesem Jahr noch verschärfen, so die Experten. Die Firmen drohten Wachstumschancen zu verpassen, weil sie Aufträge ablehnen müssten.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Es gibt KEINEN Fachkräftemangel. Es sind genügend Spezialisten verfügbar, die die Arbeitgeber aber nicht einstellen, da man ab 40/45 Jahre angeblich zu alt, zu teuer, sicherlich auch zu kritisch ( oder besser: zu erfahren....)ist und zudem fast nur noch Zeitverträge angeboten werden. Aber es ist ja als Arbeitgeber einfacher, nach Billigkräften aus dem Ausland zu rufen, die man dann zu miserablen Konditionen für sich schuften lassen kann.

  • Der Mittelstand ist selbst daran schuld. Das Foto zeigt einen Industriearbeiter (Feinmechaniker, Schlosser,
    Fräser, Mechatroniker o.ä.). Man sehe sich doch mal die
    Stellenangebote in diesen Berufen bei der Arbeitsagentur oder bei Jobanbietern im Internet an: fast nur noch befristete Zeitarbeit, 3 Schichten, häufig am Samstag, und dazu nur
    sehr mässig bezahlt. Ein hessischer Kleinunternehmer
    bezahlt einem mir bekannten fest angestellten Schlosser 9,50 € brutto,
    kein Urlaubs-, kein Weihnachtsgeld, jeden 2. Samstag
    muss dieser Mann auch noch antanzen. Und warum lässt er sich das gefallen ? Weil er über 50 ist, wenn er meckert
    fliegt er,und findet dann nur noch Zeitarbeitsangebote.
    Das wissen die
    jungen Leute und ziehen es vor, so lange wie möglich die
    Schulbank zu drücken, um dann zu studieren. Gemäss HR-Info-Radio sind im letzten Jahr zum ersten Mal mehr
    junge Leute zu den Hochschulen gegangen als zur Berufs-
    ausbildung, die früher ein Studium zu ersetzen wusste.
    Wer will sich noch die Hände für eine unsichere Zukunft
    dreckig machen, den Körper schinden, denn bis zum 63. oder
    67. Lebensjahr hält das keiner aus. Frühinvalidität droht
    für viele in der Industrie. Das Image des Arbeiters bedarf
    dringend der Verbesserung, ansonsten geht durch viele
    Generationen erworbenes Fachwissen und auch die Arbeitsethik verloren.

  • Es muss heissen "qualifiziertes Personal zu billigen Preisen/Löhnen". Unternehmen die für die Arbeitsleistung
    gute Löhne bezahlen, bekommen am Markt auch die entsprechenden Fachkräfte. Für 8,50 Euro bekommen Sie natürlich keinen Handwerker.

    Wenn Fachkräfte fehlen müssten nach volkswirtschaftlichen Kriterien von Angebot und Nachfrage
    die Löhne am Markt steigen. tut es aber nicht.

    Reine Stimmungsmache und schlecht recheriert.

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