Technologieförderung
Vorsprung durch moderne Technik

Viele mittelständische Unternehmen wünschen sich Technologieförderung. Denn modernste Technik ist teuer, aber eine wichtige Voraussetzung, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen. Gerade um die teure Ausrüstung zu finanzieren, brauchen Firmen Fördergeld.

WERTHER. Viele mittelständische Unternehmen wünschen sich Technologieförderung. Denn modernste Technik ist teuer, aber eine wichtige Voraussetzung, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen. Regionale Förderbanken setzen daher vermehrt darauf, Mittelständlern die Anschaffung neuer Technologien oder die Modernisierung des Bestandes mit Technologieförderprogrammen zu finanzieren.

Die L-Bank - Staatsbank für Baden-Württemberg - hat ein entsprechendes Angebot. Die Förderbank hat ein Technologieförderprogramm für mittelständische Unternehmen aufgelegt, das speziell für Betriebe bis 300 Beschäftigte konzipiert ist. 610 Darlehen wurden in diesem Programm nach der Neukonzeption im Jahr 2007 vergeben.

Für die Erbacher Härtetechnik GmbH beispielsweise kam das Technologieförderprogramm der L-Bank - der Staatsbank für Baden-Württemberg - gerade zur rechten Zeit. Das schwäbische Unternehmen wollte in eine neue Technologie investieren, die der Betrieb mit heute 120 Mitarbeitern noch nicht zur Verfügung hatte. Das Unternehmen ist ein Spezialist für die so genannte Lohnwärmebehandlung. Das heißt: Im Kundenauftrag wird Stahl gehärtet. Etwa 20 Mio. Euro umfasst die Investition mit neuester Wärmebehandlung und Waschtechnik. Mit der Investition wollte die Erbacher Härtetechnik Wettbewerbsvorteile gegenüber anderen Lohnwärmespezialisten und betriebseigenen Härtereien, die Kapazitäten für Lohnwärmebehandlung vorhalten, realisieren. Mit der Hausbank - der Sparkasse Ulm - wurden die Vorteile des Förderdarlehens gegenüber anderen Krediten und auch Leasing als Alternative analysiert. "Unter dem Strich war das Förderprogramm die für uns am besten geeignete Finanzierungsvariante", sagt Jürgen Mautsch von der Erbacher Härtetechnik. Nicht nur, weil die Zinsen unter denen eines üblichen Bankenkredits lagen. "Einen entscheidenden Aspekt hierbei stellt die tilgungsfreie Zeit dar", sagt Mautsch. Denn das Problem bei Standardkrediten sei, dass nach einem Technologiewechsel in der Anlaufphase noch kein Cash-Flow existiere, die Tilgung aber erwirtschaftet werden müsse. Da jede neue Technologie sowohl mit technischen als auch mit wirtschaftlichen Risiken behaftet ist, sind sofortige Tilgungen ein K.O.- Kriterium. Beim Technologiekredit der L-Bank sind bis zu zwei tilgungsfreie Jahre möglich.

Die Investition brachte dem Unternehmen Aufträge, die mit dem alten Maschinenpark nicht zu leisten gewesen wären. "Wir sind froh, dass wir investiert haben", sagt Mautsch. Die innovative Technik sei ein Alleinstellungsmerkmal, das auch in Krisenzeiten wie jetzt zu einer Stabilisierung der Umsätze beitrage.

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