Uhrenhersteller
Insolvenzverwalter für Junghans zuversichtlich

Der traditionsreiche Uhrenhersteller Junghans könnte im Frühjahr einen neuen Besitzer bekommen.

HB FRANKFURT. Insolvenzverwalter Georg Bernsau erklärte am Sonntag, er führe zahlreiche Gespräche mit Interessenten aus dem In- und dem deutschsprachigen Ausland für das Unternehmen aus Schramberg im Schwarzwald mit 115 Mitarbeitern. Die Chancen auf den Erhalt aller Jobs seien sehr gut. Die Auftragslage von Junghans sei gut. Schon im Frühjahr 2009 könnte es einen Abschluss geben.

Zuvor hatte das Amtsgericht Offenbach das Insolvenzverfahren über das 1861 gegründete Unternehmen eröffnet. Junghans war von seinem Eigentümer Egana-Goldpfeil Europe mit in die Insolvenz gerissen worden. Bernsau erklärte, die Herauslösung aus dem in Hongkong ansässigen Mutterkonzern Egana-Goldpfeil habe zu einer finanziellen Stabilisierung geführt.

Auch bei der Egana-Goldpfeil-Europa-Holding in Offenbach ist das Insolvenzverfahren angelaufen. Verwalter Ottmar Hermann will die Schuhfirma Salamander - die größte Tochter - verkaufen und das Unternehmen auf Uhren und Schmuck konzentrieren.

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