Umfrage unter 4000 Unternehmern
Bedeutung des Eigenkapitals unterschätzt

Der deutsche Mittelstand unterschätzt die Bedeutung der Eigenkapitalausstattung für seinen wirtschaftlichen Erfolg. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Neusser Creditreform in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kredit- und Finanzwirtschaft der Ruhr-Universität Bochum unter 4 000 Unternehmern nach ihrer Eigenkapitalstrategie.

HB DÜSSELDORF. Dabei raten die Institutionen den mittelständischen Unternehmen, deren Kapitalausstattung in der Regel sehr schwach ist, in kleinen und maßvollen Schritten für eine ausreichende Kapitalausstattung zu sorgen.

Eine der Maßnahmen zur Unternehmensfinanzierung ist aus Sicht der Gesellschaft für innerbetriebliche Zusammenarbeit GIZ GmbH in Forchheim die Mitarbeiterbeteiligung. In der Regel werde diese Möglichkeit der Unternehmensfinanzierung übersehen und ihre positiven Auswirkungen bei weitem unterschätzt, meint die Gesellschaft.

Dabei bietet die Einbeziehung der Mitarbeiter, neben der Finanzierung, weitere positive Effekte. So steigt die Motivation und damit die Produktivität, der Krankenstand sinkt und die Innovationsfreude der Kollegen, die nun auch für sich arbeiten, steigt. Die 1969 gegründete Unternehmensberatung GIZ sieht sich als Spezialist für die Einführung von Mitarbeiter-Beteiligungen. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertreten.

Die Umfrage der Neusser Creditreform ergab im Einzelnen, dass 80 Prozent der befragten Unternehmen Eigenkapital vor allem für die Finanzierung des laufenden Geschäfts aufbauen. Drei von zehn Unternehmen bezeichnen ihre Eigenkapitalsituation aber als „mangelhaft“ bis „ungenügend“; die Eigenkapitalquote liegt in diesen Fällen unter zehn Prozent. Dennoch will laut Studie nur gut die Hälfte (55 Prozent) dieser Unternehmen etwas für die Verbesserung der Eigenkapitalausstattung tun. 38 Prozent der Befragten haben dagegen nicht die Absicht, etwas zu unternehmen.

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