Unternehmensbörse
Neue Plattform für den Firmenkauf

Der Kauf eines Unternehmens oder einer Beteiligung gleicht heute einer Odyssee: Die Suche nach einer interessanten Gelegenheit ist meist dem Zufall überlassen. Eine neue Unternehmensbörse für Verkäufer und Interessenten will nun den Markt aufmischen. Das Thema drängt: Denn die Nachfolgeproblematik bremst das Wachstum in Deutschland.
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Rund 70 000 Unternehmen stehen jährlich zur Übergabe an, dazu zählt allerdings jeder Friseursalon und Kiosk. Doch allein in der von größeren Firmen geprägten Industrie wird es nach Schätzungen des Bundesverbands der Deutschen Industrie tausende Betriebsübergaben geben. Aktuell hat aber etwa die Hälfte der 50- bis 59-jährigen Unternehmer noch keine Entscheidung über die Nachfolge getroffen. Die Suche nach externen Käufern drängt.

Zehntausende potenzielle Unternehmer würden sich gern beteiligen. Problem: Wie finden die Interessenten zueinander? Die Suche gestaltet sich komplex und zeitintensiv - für viele ein zu großes Hemmnis. Der hohe Suchaufwand in einem unübersichtlichem Markt wird von Experten als der häufigste Grund für das Scheitern von Firmenkäufen und-verkäufen gesehen.

Ab Januar 2011 will die Deutsche Unternehmerbörse Abhilfe schaffen. Die Börse ist ein Portal für Unternehmensbeteiligungen, -übernahmen und-nachfolgen. Das Thema drängt: Denn der Mittelstand ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, die Nachfolgeproblematik bremst Wachstum in Deutschland.

Partner der Deutschen Unternehmerbörse sind das Handelsblatt und die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young. Weitere namhafte Partner sollen dazukommen.

Die Deutsche Unternehmerbörse arbeitet branchenübergreifend und überregional und listet bundesweit aktuelle Angebote auf. "Durch die Partnerschaft mit dem Handelsblatt wird unsere Nachfolgebörse auf Anhieb die größte Reichweite haben und ein bedeutender publizistischer Hafen der Branche werden", sagt Jens de Buhr, Geschäftsführer der Deutschen Unternehmerbörse.

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