Reformankündigung
Indien öffnet sich für Investoren

Regierungschef Modi will verlorenes Vertrauen bei Unternehmern im Ausland zurückgewinnen. Bei seiner Ankündigung sparte er nicht mit großen Worten und twitterte: „Indien ist damit die offenste Volkswirtschaft der Welt.”

BangkokTief entspannt meditierte Indiens Regierungschef Narendra Modi am Dienstag inmitten tausender Freiwilliger im nordindischen Chandigarh. Im Schneidersitz legte er die Hände zusammen und schloss die Augen. Indien feierte den von Modi ins Leben gerufene Yoga-Tag – und der Politiker rief zur globalen Entspannung auf.

Mit einer gewaltigen Reformankündigung hatte Modi am Tag davor auch ein Beruhigungssignal an die Wirtschaft gesendet: Bereits zum zweiten Mal in seiner Amtszeit erleichtert der Regierungschef Direktinvestitionen. Künftig dürfen ausländische Firmen 100 Prozent von Rüstungsunternehmen, nationalen Fluggesellschaften und Nahrungsmittelherstellern übernehmen. Auch in anderen Branchen werden die Hürden für Investitionen gesenkt. So dürfte es für Unternehmen...

 
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