Vorbehalte gegenüber Chinas Währung
Fremdeln beim Yuan

Im März 2014 hatte Frankfurt als erster Finanzplatz außerhalb Asiens den Zuschlag für eine Yuan-Clearingbank bekommen. Doch Deutsche Banken halten bisher nur wenig Einlagen in der chinesischen Währung.
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FrankfurtAuf große Gegenliebe ist die Bundesbank bei den deutschen Geldhäusern sicher nicht gestoßen: Sie sammelt Zahlen zu Geschäften in der chinesischen Währung Yuan ein. Für die Banken bedeutet das vor allem zusätzlichen Aufwand. Sie müssen nun noch mehr Daten liefern als ohnehin schon üblich.

Das Resultat allerdings ist ernüchternd: Ende März betrugen die Yuan-Einlagen bei deutschen Banken 11,7 Milliarden Yuan (1,7 Milliarden Euro). Die Kredite lagen bei 11,5 Milliarden Yuan. Gegenüber den beiden Vorquartalen veränderten sich die Summen kaum, sie waren teils sogar rückläufig. Dabei ist das Potenzial groß. Das deutsch-chinesische Handelsvolumen summierte sich zuletzt auf mehr als 150 Milliarden Euro – in der Regel wird heute jedoch in Dollar abgerechnet.

Die Daten zum Yuan, die die Bundesbank von 24 Kreditinstituten abgefragt hat, sind mit Spannung erwartet worden. Vor allem die Einlagen gelten zumindest als Anhaltspunkt dafür, wie stark  Banken das neue Yuan-Handelszentrum in Frankfurt nutzen. Frankfurt hatte  im März 2014 als erster Finanzplatz außerhalb Asiens den Zuschlag dafür bekommen. Den Job als Yuan-Clearingbank übernahm die Bank of China, deren Angebot im November startete. Sie hat noch keine Volumina veröffentlicht. 

Chinas Währung gewinnt zusehends an Bedeutung, ist aber nicht frei handelbar. Über die Clearingbankenes sind laut der  Ratingagentur Dagong 15 benannt – lassen sich Yuan abwickeln. Dabei ist Hongkong das erste und  wichtigste Yuan-Handelszentrum.

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Konkurrenz aus London und Paris

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