Zulieferer-Chef Arndt Kirchhoff
„Trump wiederholt einen Fehler von vor 15 Jahren“

PremiumArndt Kirchhoff, Chef des gleichnamigen Autozulieferers, glaubt weiter an den Standort Mexiko. Im Interview erklärt er, warum das Land auch manchen US-Bundesstaat schlägt und seine Kunden über Trump stehen.

Arndt Kirchhoff wechselt die Automarken, je nachdem, zu welchem Hersteller er gerade fährt. Diesmal sitzt er in einem Mercedes auf dem Weg nach Düsseldorf. Allerdings ist er, als das Handelsblatt ihn erreicht, nicht als Vorstandschef unterwegs zu Kunden, sondern als Chef der Unternehmer NRW auf dem Weg zu einer Veranstaltung der Wirtschaftspublizistischen Vereinigung im Industrieclub.

Herr Kirchhoff, Sie als Autozulieferer betreiben drei Produktionsstätten in Mexiko, beschäftigen dort 860 Mitarbeiter. Fertigen Sie dort hauptsächlich für den US-Markt?
Der Großteil geht an die großen Autohersteller, die ja alle in Mexiko produzieren, ein kleinerer Teil geht direkt von Mexiko in die USA

 
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