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24.05.2007 
Vermutlich Brandstiftung

Größte Syngagoge in Genf zerstört

Durch einen Brand während des jüdischen Schawuot-Festes ist am Donnerstag die größte Synagoge Genfs zerstört worden. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Ob es sich um einen anti-semitischen Hintergrund handele, könne noch nicht gesagt werden. Derartige Vorfälle sind in der Schweiz selten.

Feuerwehleute vor der zerstörten Hekhal-Haness-SynagogeLupe

Feuerwehleute vor der zerstörten Hekhal-Haness-Synagoge

HB GENF. Die Schäden innerhalb der Hekhal-Haness-Synagoge seien riesig, sagte der Vorsitzende des Jüdischen Zentrums für Kultur und Religion, Nessim Gaon. Es müsse sich um eine absichtliche Tat handeln. Ähnlich äußerte sich ein Sprecher der Polizei.

Nach einstündigem Kampf konnte die Feuerwehr den Brand gegen 6.15 Uhr am Morgen löschen. Menschen wurden nach Angaben der Schweizer Polizei nicht verletzt. Zur Höhe des Sachschadens wurden zunächst keine Angaben gemacht. Die Bibliothek und damit die dort eingelagerten bedeutenden Kulturgüter blieben offenbar unbeschadet.

Das Feuer ereignete sich während des jüdischen Schawuot-Festes. Dabei wird daran erinnert, wie der Überlieferung nach Moses am Berg Sinai von Gott die Thora erhielt.

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