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HANDELSBLATT, Mittwoch, 8. August 2007, 17:00 Uhr
Spam

Wie Sie unerwünschte Werbe-Mails vermeiden

Von Markus Pilzweger

Spam ist die virtuelle Seuche des 21sten Jahrhunderts. Millionenfach fluten unerwünschte Werbe-Mails Postfächer in aller Welt und bieten Penny-Stocks, Potenzmittel und allerlei weiteren Krimskrams feil. Dabei lässt sich Spam recht leicht vermeiden, wenn einige Punkte beachtet werden.


Sie verdienen Geld mit Aktien, die das Papier nicht wert sind, auf dem sie gedruckt sind, mit (gefälschten) Potenzmitteln und einer Vielzahl anderer Güter - Spammer. Und obwohl es schon seit etlichen Jahren derartige Werbemails und entsprechende Antispam-Software gibt, scheint sich das Geschäft weiterhin zu lohnen. Denn die Anzahl der versendeten Spam-Mails und deren Anteil am weltweiten Mail-Aufkommen kennt nur eine Richtung: nach oben.

Dabei ist es relativ einfach, sich vor unerwünschten Mails zu schützen. Die Sicherheitsspezialisten von McAfee haben hierfür einige Punkte zusammengetragen. Zwar dürften alte Internet-Hasen diese bereits zur Genüge kennen und hoffentlich auch beherzigen, Einsteigern und weniger PC-affinen Anwendern seien diese Tipps jedoch unbedingt ans Herz gelegt.

So schützen Sie sich vor Spam-Mails:

  • Veröffentlichen Sie Ihre Mail-Adresse niemals auf einer Webseite oder in einem Diskussionsforum im Internet.
  • Verwenden Sie eine separate Mail-Adresse, wenn Sie Newsletter abonnieren, Foren- und Chat-Beiträge verfassen oder sich für Veranstaltungen wie Messen anmelden. Sollten Sie feststellen, dass dieser Zweit-Account irgendwann mit einer Vielzahl an unerwünschten Werbebotschaften überschwemmt wird, können Sie dieses Posteingangsfach einfach löschen oder die Filtereinstellungen strikter fassen.
  • Erhalten Sie eine Mail, ohne dass Sie den Absender kennen oder sich vorher für einen entsprechenden Newsletter registriert haben, sollten Sie sich nicht über die angegebenen Links abmelden. Denn das würde dem jeweiligen Spammer nur zeigen, dass es sich um eine gültige und aktive Mail-Adresse handelt.
  • Wenn Sie einen Web-Mail-Dienst nutzen, sollten Sie Ihren Service-Provider über die eingehenden Spam-Meldungen informieren. Auf diese Weise kann dieser genauer bestimmen, bei welchen Nachrichten es sich um Spam handelt.
  • Installieren Sie eine Anti-Spam-Software. Diese Lösungen blockieren mittlerweile 97 bis 99 Prozent aller unaufgefordert verbreiteten Werbe-Mails und verringern somit die Spam-Belastung erheblich.
  • Sammeln Sie bewusst die Mails, die Sie nicht länger erhalten möchten. Denn so können Sie gezielt typische Mail-Adressen und Formulierungen von Spam-Nachrichten ermitteln, um mit diesen Informationen die Zustellung weiterer, vergleichbarer Mails über die Filtereinstellungen unterbinden.
  • Antworten Sie nicht auf Spam-Mails und - was noch wichtiger ist - kaufen Sie niemals etwas von Spammern.

McAfee hat in diesem Zusammenhang auch ein englischsprachiges umfangreiches Whitepaper veröffentlicht, in dem ausführlicher auf das Thema Spam und dessen Vermeidung eingegangen wird.

PCWELT Computerwoche Tecchannel
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