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18.05.2007 

Außerhalb des lukrativen Rohstoffsektors schrecken internationale Konzern deshalb nach wie vor mit Engagements in Afrika zurück: „Investitionen in das produzierende Gewerbe sind bisher kaum zu sehen, weil die attraktiven Lohnstückkosten die sonstigen Risiken nicht auffangen“, erklärt Hornung. Damit bleibt die dringend benötigte Diversifizierung der Volkswirtschaften in vielen Regionen vorerst aus.

Dort, wo es besser läuft – nach Meinung von ABN-Fondsmanager Bakkum entwickeln sich neben den Maghreb-Staaten vor allem Mosambik, Angola und Botswana sehr gut –, bleibt die geringe Börsenliquidität ein großes Problem für Anleger. Als investierbar gelten unter Experten eigentlich nur Ägypten, Marokko und Südafrika. Die Börse Johannesburg bietet aber zumindest einen indirekten Zugang zu den Nachbarmärkten, da viele südafrikanische Konzerne dort sehr aktiv sind.


Neues Tool: Zertifikate suchen und vergleichen


Auf Umwegen nähern sich auch die neuen Anlageprodukte dem Thema Afrika. Das Papier von ABN Amro etwa investiert in Rohstoffkonzerne, die den Großteil ihrer Umsätze in Afrika erzielen, deren Aktien aber in Europa oder in den USA notiert sind. Die Zertifikate von LBB und Commerzbank investieren zwar direkt in Afrika, der Schwerpunkt liegt jedoch ganz klar auf der Börse in Johannesburg. Damit sinkt für Anleger das Risiko; andererseits sind die Chancen auf üppige Gewinne angesichts der rasanten Kursrally südafrikanischer Aktien in den vergangenen Jahren nur gering.

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