Vorsorge + Anlage
Dax-Prognosen 2008
Analysten sehen steigende Kurse

Die Bären sind auf dem Rückzug


5. Mai 2008, 07:03 Uhr

Weltweit stellen sich die Investoren mehr und mehr auf die Zeit nach der Finanzkrise ein und schichten ihre bisher vor allem auf Sicherheit ausgerichteten Portfolios in Richtung von mehr Risiko um. Jüngstes Beispiel: Der Dax, der am Freitag wieder über die psychologisch wichtige Marke von 7 000 Punkten gestiegen ist. Analysten sehen weiter steigende Kurse. Die Bären sind auf dem Rückzug

Kursziele 2008

Banken korrigieren Dax-Prognosen


19. März 2008, 07:30 Uhr

Aktienstrategen haben ihre Jahresprognosen für den Dax wegen der Finanzmarktkrise deutlich nach unten revidiert. Den Experten zufolge könnten Anleger, die jetzt einsteigen, aber trotzdem noch satte Gewinne einfahren.  Banken korrigieren Dax-Prognosen

Ausblick

Dresdner sieht Dax bei 8 000 Punkten


13. März 2008, 18:06 Uhr

Trotz Kreditklemme, US-Rezession und Stagflationsängsten: Der Optimismus der Dresdner Bank für Aktien ist ungebrochen. Zum Ende dieses Jahres sieht die Bank den Dax bei 8 000 Punkten und findet dafür gleich mehrere Gründe.  Dresdner sieht Dax bei 8 000 Punkten

Prognosetest

ZEW: Banken sehen kaum Potenzial für Aktienmärkte


10. Januar 2008, 11:48 Uhr

Nach Einschätzung führender Finanzmarktanalysten von insgesamt 18 Banken, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) vierteljährlich befragt, werden die Zinsen im Euro-Raum innerhalb der nächsten Monate leicht fallen. Für die deutschen und europäischen Aktienmärkte erwarten sie keine großen Veränderungen. ZEW: Banken sehen kaum Potenzial für Aktienmärkte

Handelsblatt-Umfrage

Ein schöner Land


31. Dezember 2007, 14:38 Uhr

Die Finanzkrise kann die Mehrheit der in- und ausländischen Banken und Investmenthäuser nicht schocken: Die Institute starten mit leichtem Optimismus ins neue Börsenjahr. Ihrer Ansicht nach wird der Deutsche Aktienindex in den kommenden zwölf Monaten etwas zulegen. Was 34 Broker für Dax, Dow, Euro und Dollar im einzelnen erwarten. Ein schöner Land

Dax & Co. im neuen Jahr

BildergalerieDie Prognosen der Banken


28. Dezember 2007, 16:54 Uhr

Wo steht der Dax am 31. Dezember 2008? Und die europäischen und die US-Aktien? Die Prognosen der Bank-Analysten reichen von Stagnation bis hin zu optimistisch erwarteten Zuwächsen. Mit großen Rückgängen rechnen die Marktstrategen auf Jahressicht nicht. Die Prognosen der Banken

Der Markt-Monitor

2008 geht auch noch was an der Börse


28. Dezember 2007, 09:59 Uhr

Der Dax pendelt am letzten Handelstag des Jahres um die 8 000 Punkte. Aber das ist nur Spielerei. Wichtiger ist: Im nächsten Jahr hat die Börse auch noch Chancen. 2008 geht auch noch was an der Börse

ZEW-Umfrage

Finanzmarktprofis erwarten schwaches Aktienjahr


20. Dezember 2007, 14:27 Uhr

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Turbulenzen an den globalen Märkten rechnen Finanzmarktprofis mit einem schwachen Aktienjahr 2008. Die Kursgewinne beim Dax dürften auf Jahressicht eher hauchdünn ausfallen. Auch den amerikanischen Standardwerten trauen die Experten nicht viel zu. Finanzmarktprofis erwarten schwaches Aktienjahr

Marktanalyse

Dax steht 2008 am Scheideweg


20. Dezember 2007, 07:47 Uhr

Die Hausse an den internationalen Aktienmärkten könnte im Jahr 2008 einer schwierigeren Phase Platz machen. Zwar sind die meisten Analysten und Aktienstrategen für den Dax weiterhin zuversichtlich, doch ist der deutsche Leitindex nach Meinung einzelner Marktteilnehmer bereits jetzt keinesfalls billig. Dax steht 2008 am Scheideweg

Stagnierende Aktienkurse

Dax bleibt an 8 000 Punkten hängen


14. Dezember 2007, 10:41 Uhr

Die Zunft der Charttechniker, die ihre Prognosen aus den Kursverläufen der Vergangenheit ableitet, stellt sich auf ein schwaches Aktienjahr ein: Experten sagen für 2008 allenfalls stagnierende Aktienkurse voraus. Der Markt scheint nach oben gedeckelt – aber auch nach unten sind die Gefahren begrenzt. Ein Ausblick. Dax bleibt an 8 000 Punkten hängen

Weitere Artikel:

Artikel Sal. Oppenheim erwartet chancenreiches Aktienjahr 2008 (07.12. 21:53)

Artikel Dresdner Bank optimistisch für Aktien und Rohstoffe (07.12. 15:05)

Artikel Goldman Sachs senkt Dax auf „Underweight“ (07.12. 14:00)

Artikel Deutsche Bank sieht Potenzial für Aktien (06.12. 11:54)

Artikel Experten zeigen Zuversicht für den Dax (04.12. 08:38)

Artikel Deka-Bank erwartet gutes Jahr für den Dax (04.12. 17:28)

Artikel Volkswirte erwarten steigende Dax-Kurse (29.11. 15:05)

Artikel BHF-Bank erwartet neuen Dax-Rekord (26.11. 18:28)

Artikel Julius Bär erwartet 2008 steigenden Dax (19.10. 15:14)

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ZINSESZINS

Aller Anfang ist schwer. Doch kaum etwas fällt den Bundesbürgern schwerer, als mit dem Vermögensaufbau anzufangen. Zwar ist laut einer Allensbach-Umfrage jeder Zweite überzeugt, dass seine Rente später nicht reicht. Doch nur 32 Prozent der Befragten sagten, sie wollten stärker vorsorgen.

Ja, man müsste –aber es kommt doch wieder etwas dazwischen. Urlaub, Anschaffungen, Wohnungseinrichtung. Das Thema haben auch Wissenschaftler entdeckt. Behavioral-Finance-Experten wie der Aachener Finanzexperte Rüdiger von Nitzsch untersuchen, was Menschen von der konsequenten Altersvorsorge abhält.

Zunächst ist es schlicht die Disziplin. Menschen handeln lieber emotional als rational. Sie folgen Werbebotschaften, wollen Spaß haben, mit dem neuen Glitzer-T-Shirt Eindruck machen. „Das Gehirn entscheidet nicht zuerst auf der Basis der „Ratio“, sondern gibt anderen wichtigen Bedürfnissen und Emotionen den Vorrang“, sagt von Nitzsch. Anlageexperten raten deshalb, gleich zu Monatsanfang einen festen Betrag auf das Sparkonto zu überweisen. Denn wenn der Sparer abwartet, was am Monatsende übrig bleibt, ist nichts mehr da.

Weil Menschen ungern heute schon auf Dinge verzichten, kommen Betriebe, denen die Vorsorge ihrer Mitarbeiter wichtig ist, immer mehr darauf, gestaffelte Vorsorgemodelle anzubieten. Beiträge werden danach erst abgezweigt, wenn es eine Gehaltserhöhung gegeben hat. Mit jeder neuen Lohnsteigerung steigt dann auch der Betrag, der in die freiwillige betriebliche Altersvorsorge wandert Die Beteiligung der Mitarbeiter an solchen Modellen ist nach den bisherigen Erfahrungen deutlich höher, als bei Konzepten, die sofort Geld vom Gehalt für die Rente abziehen.

Zweiter Grund für das zögerliche Vorsorgesparen vieler Bürger ist das unübersichtliche Angebot. Zertifikate, Sparpläne, Festgeld, Geldmarktkonten, Aktien, Mischfonds, Rentenfonds, Anleihen – jedes Produkt verspricht bessere Renditen oder mehr Sicherheit oder beides. In Supermärkten hat mancher schon festgestellt, dass Kunden überhaupt keine Marmelade mehr kaufen, wenn das Angebot zu groß ist. So ist es wohl auch beim Vorsorgesparen. Doch am Ende ist es gar nicht so wichtig, ob der Sparer nur einen zweitklassigen Fondssparplan erwischt hat, oder ob die zehnjährigen Bundeswertpapiere schlechter abschneiden als kurzfristigere Papiere. Hauptsache, es wandert Geld auf die hohe Kante. Nur bei Verträgen die den Anleger über lange Zeiträume binden, wie etwa eine Kapitallebensversicherung, sollten Sparer vorsichtig sein. Es kann passieren, dass plötzlich der Job weg ist oder die Zinsen fürs Haus steigen. Dann müssen Ersparnisse auch verfügbar sein.

Ein weiterer Grund fürs Aufschieben: Menschen fehlt die Vorstellungskraft, dass sie irgendwann nicht mehr so viel Geld haben wie heute. Sie glauben gerne, dass alles so weiter geht wie bisher. Da hilft vor allem eine Bestandsaufnahme. Wie viel Rente ist zu erwarten, was ist das Geld dann noch wert, und wie groß ist die Lücke.

hussla@handelsblatt.com
Das beste Investment sind Sie selbst


Beim Thema Vermögensaufbau wird der wichtigste Posten oft vergessen: Das Humankapital, das der Sparer in seinem Kopf mit sich trägt. Die vielen Fähigkeiten, die ihn zu einer attraktiven und gut bezahlten Arbeitskraft machen. So kann ein MBA leicht 1 000 Euro mehr Netto-Gehalt im Monat einbringen... und später auch 1 000 Euro mehr Rente.

Gertrud HusslaMit dem Sparen anzufangen, fällt vielen Bürgern schwer. Das Unterbewusstsein kann sich die weite Zukunft nicht vorstellen. Auch reagiert der Kopf in erster Linie emotional. Es gibt jedoch Wege, sich selbst ein Schnippchen zu schlagen.

ANALYSTENMEINUNG
ArtikelAktienanalysen des Tages
Artikel dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 15.05.2008
ArtikelGoldman senkt Ziel für Deere nach Zahlen auf 89 Dollar
ArtikelUnicredit senkt Salzgitter von „Buy“ auf „Hold“
DIE FINANZPROFIS

Experten beziehen Stellung zu aktuellen Börsen-Themen
Verräterisches Teleobjektiv


Experten haben Jahrzehnte geforscht, um Massenvernichtungswaffen zu entwickeln, die Menschen zerstören, aber die Gebäude intakt lassen. Man nennt diese Waffen Hypotheken.“ Das Bonmot des britischen Komikers Jeremy Hardy klingt wie das perfekte Motto für die Kreditkrise und den drohenden Immobiliencrash, vor dem sich die Briten fürchten.

Von Michael Maisch

MARKTINFORMATIONEN
 DAX 7.081,05 -0,03%
 L-Dax 7.106,22 +0,17%
 TecDAX 861,39 -0,41%
 L-TecDAX 861,36 -0,37%
 Dow 12.992,66 +0,73%
 Nasdaq 2.031,34 +1,70%
 Nikkei 225 14.273,71 -0,63%
 DJGTitans 194,97 +0,19%
 Euro(USD) 1,5473 +0,21%
 Euro-Bund 113,18 -0,47%
 Gold NY 865,00 -1,26%
 Rohöl ($/B) 121,76 -2,22%
DAX 30 TOPS+FLOPS
 Dt. Post 21,31 +2,65%
 Postbank 59,15 +2,58%
 Henkel 29,64 +2,42%
 MünchenerRück 121,05 -1,26%
 MAN 97,365 -1,51%
 Bayer 55,005 -1,67%
INTRADAY CHARTS
Dax TecDax DowJones Nasdaq
CHARTANALYSE
ArtikelGoldpreis hat jetzt eine Unterstützungsmarke erreicht
ArtikelUS-Leitindex S&P 500 sendet Erholungssignale
ArtikelDas langfristige Bild für den MDax bleibt negativ
UMFRAGE

Eine Studie der Investmentbank Goldman Sachs prognostiziert einen Anstieg des Ölpreises in den kommenden zwei Jahren von derzeit rund 125 auf bis zu 200 Dollar. Was ist Ihre Meinung?

Ja, 200 Dollar sind durchaus realistisch.

Nein, der Ölpreis wird eher fallen und die 200-Dollar-Marke wird bis Ende 2009 nicht erreicht.

 
 Umfrageergebnis
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