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29.03.2008 
Fallstricke

Investitionen in Größe

In Krisenzeiten kann eine Investition in große Fonds zur Sicherheit des Portofolios beitragen. Unter Umständen kann sie aber auch das Gegenteil erreichen. Deshalb sollten Anleger vorher vier Punkte beachten.

Ballungsrisiken: Wer nur große Fonds in sein Portfolio kauft und damit das Risiko eines Kapitalverlusts möglichst breit diversifizieren will, erreicht unter Umständen das Gegenteil. Wenn nämlich die ausgewählten Investmentfonds ähnliche Investmentschwerpunkte haben, könnte sich der Investor damit eine Ballung bestimmter Anlageregionen oder -sektoren ins Depot holen.

Kontrolle: Vertrauen ist gut, Kontrolle schadet bekanntlich nie. Auch Fondsinvestoren empfehlen Berater, regelmäßig ins Depot zu schauen. Bei großen Fonds, die regelmäßig viel Kapital anziehen, lohnt es zu überprüfen, ob der Fondsmanager es schafft, die Liquidität stets renditebringend anzulegen. Ein regelmäßiger Abgleich zwischen Fonds-Performance und dem Börsen-Vergleichsindex ist ein Maßstab, ob der Fondsmanager besser ist als der Markt.

Produktklarheit: Ein Blick in den Fonds-Halbjahresbericht kann Anlegern vor allem in atypischen Börsenphasen helfen, besser über seine Depotstruktur Bescheid zu wissen. Während manche Fonds ihr Kapital fast immer voll in Wertpapiere investiert haben, parken andere etwa in turbulenten Börsenzeiten gewichtige Summen Vermögens am Geldmarkt. Das vermeidet Verluste; der Anleger sollte aber wissen, wie hoch sein Anteil liquider Mittel im Depot ist.

Kosten: Fondskosten gehören auf den Prüfstand. Sind doch die im Vergleich zu Indexfonds relativ hohen Kosten aktiv gemanagter Fonds oft dafür verantwortlich, dass die meisten Fonds ihren Index nicht schlagen.

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