Beim Investieren in offene Immobilienfonds gibt es einige Fallstricke, über die man als Anleger stolpern kann. Hier die wichtigsten.
Zyklen
An den Immobilienmärkten geht es auf und ab. Dem können sich die Fonds nicht entziehen. Renditeschwankungen sind programmiert.
Mietverträge
Kurze Mietvertragsrestlaufzeiten bergen in Phasen schwacher Immobilienmärkte die Gefahr von Renditeeinbußen. Räume bleiben leer, neue Mietverträge werden zu schlechteren Konditionen abgeschlossen. Sinkende Mieteinnahmen wirken gleichzeitig negativ auf die Bewertung der Immobilien. Also sinken nicht nur die Einnahmen, sondern auch der Wert des Fonds nimmt ab.
Steuern
Inländische Mieterträge eines offenen Fonds fallen ab dem Jahr 2009 unter die Abgeltungsteuer von 25 Prozent. Das spricht für Fonds mit hohem Auslandsanteil. Weil die Mieterträge bereits im Ausland besteuert wurden, bleiben sie in hierzulande steuerfrei.

