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17.05.2008 
DWS Vermögensbildungsfonds I

Fallstricke beim DWS Vermögensbildungsfonds I

von Nicole Walter

Beim Investieren in den DWS Vermögensbildungsfonds I gibt es einige Fallstricke, über die man als Anleger stolpern kann. Hier die wichtigsten.

Dispositionsfreiheit
Das Management des DWS Vermögensbildungsfonds I ist sehr frei in seinen Anlageentscheidungen. Das betrifft Sektoren, Regionen und Währungen, die die Anlageschwerpunkte bilden, aber auch die Wahl zwischen Aktien und Kasse. Bis zu 20 Prozent des gesamten Fondsvermögens können geparkt werden. Das ist gut für Anleger, die ein langfristiges Investment suchen und selbst keine eigene Marktmeinung haben. Wer hingegen gezielter in bestimmte Märkte einsteigen will oder über den Fonds permanent zu 100 Prozent in Aktien investiert sein will, ist hier falsch.

Marktschwankungen
Die Aktienmärkte unterliegen mitunter starken Schwankungen. Deshalb ist ein weltweiter Aktienfonds kein sicheres Investment auf kurze Sicht, sondern eine langfristige Anlage. Die Manager dieses Fonds können zwar Derivate zur Kurs- und Währungsabsicherung einsetzen und Geld parken, am grundlegenden kurzfristigen Aktienrisiko ändert das aber wenig.

Währungsrisiken
Da der Fonds weltweit in Aktien investiert, gibt es Währungsrisiken. Diese können nur teilweise durch Derivate abgesichert werden.

Fondsvolumen
Mit seinen fünf Mrd. Euro ist der DWS Vermögensbildungsfonds I ein Schwergewicht. Entscheiden sich Kaldemorgen und sein Team für eine Aktie, bewegen sie mit ihrem Investment mitunter den Markt. Damit scheiden Investitionen in vielversprechende kleine oder mittlere Werte praktisch aus.

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