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HANDELSBLATT, Donnerstag, 27. März 2008, 18:20 Uhr
Devisenbericht

Konjunkturdaten stützen den Dollar

Der Dollar gewinnt gegenüber dem Euro wieder an Boden: Am Donnerstag verlor der Euro gegenüber dem Dollar 0,4 Prozent und kostete damit 1,5786 Dollar. Beim Höhenflug der beiden voran gegangenen Tage war der Euro zu stark gestiegen, wie aus der Charttechnik hervorgeht.


FRANKFURT. Die europäische Gemeinschaftswährung hatte am Dienstag und Mittwoch 2,7 Prozent zum Dollar zugelegt – für einen solchen Zeitraum war dies der stärkste Zuwachs seit Januar 2001.

Händler werteten den Euro als „eindeutig überkauft“ und rechnen auch für die Zukunft mit einer hohen Volatilität. Gestützt wurde der Dollar zudem von guten Konjunkturdaten aus den USA. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und der BIP Preisindex waren niedriger ausgefallen als erwartet, und die privaten Konsumausgaben waren stärker gestiegen als der Markt zuvor angenommen hatte.

Gewinner des Tages im Korb der 17 wichtigsten Devisen war der südafrikanische Rand. Gegenüber dem Euro legte die Währung 0,7 Prozent auf 12,6754 je Euro zu. Investoren gehen davon aus, dass die südafrikanische Zentralbank angesichts der hohen Inflation den Leitzins von aktuell elf Prozent anheben wird. Einem staatlichen Bericht zufolge ist die Teuerung im Februar auf mehr als neun Prozent geklettert. Die Zentralbank warnte, dass die Inflation auf andere Bereiche als Öl und Lebensmittel überschwappe.


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UMFRAGE

Eine Studie der Investmentbank Goldman Sachs prognostiziert einen Anstieg des Ölpreises in den kommenden zwei Jahren von derzeit rund 125 auf bis zu 200 Dollar. Was ist Ihre Meinung?

Ja, 200 Dollar sind durchaus realistisch.

Nein, der Ölpreis wird eher fallen und die 200-Dollar-Marke wird bis Ende 2009 nicht erreicht.

 
 Umfrageergebnis
 Umfragearchiv
INTRADAY CHARTS
Dax TecDax DowJones Nasdaq
DAX 30 TOPS+FLOPS
 ThyssenKrupp 45,66 +3,68%
 Continental 77,77 +1,46%
 Adidas AG 44,84 +1,40%
 Metro 49,570 -0,10%
 Bayer 55,88 -0,11%
 Merck 86,75 -1,08%
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