Recht + SteuernWirtschaftsrechtMeldungen
WebNewsDieser Artikel als DruckversionSchlagzeile per E-Mail verschicken
HANDELSBLATT, Freitag, 9. Mai 2008, 13:04 Uhr
Subprime-Investments

Milliardenklage gegen State Street

State Street drohen deutlich hohe Kosten aus der Subprime-Krise. Der weltgrößte Vermögensverwalter für institutionelle Investoren ist von vier Kunden wegen Subprime-Investments für Pensionsfonds verklagt worden.


NEW YORK. State Street hat zwar 625 Mill. Dollar für Schadensersatzforderungen aus Kundenklagen zurückgestellt, muss möglicherweise aber bis zum Zwölffachen dieser Summe zahlen.

Der zweitgrößte US-Lebensversicherer Prudential Financial hat State Street im Namen von 200 Pensionsplänen verklagt und wirft dem Vermögensverwalter vor, die Gelder der Pensionsfonds unangemessenerweise in riskante Wertpapiere investiert zu haben. Drei weitere Gesellschaften haben ähnliche Klagen eingeleitet. State Street werde voraussichtlich mindestens eine Mrd. Dollar zahlen müssen, erwartet Klägeranwalt William Fredericks.

State Street hält dagegen, dass die Rückstellungen dem rechtlichen Risiko angemessen seien. Die Summe von einer Mrd. Dollar entspricht 80 Prozent des Nettogewinns im vergangenen Jahr. Die Pensionsfonds werfen State Street vor, die treuhänderischen Pflichten verletzt zu haben, indem die Gesellschaft die Pensionsgelder in riskante Papiere investierte statt in konservativ investierende Fonds.

Laut Zahlen von State Street ist der Wert von Anlagen, die durch die Subprime-Krise „beeinträchtigt“ wurden, von 13,9 Mrd. Dollar Ende Juni 2007 um 56 Prozent auf 6,1 Mrd. Dollar Ende 2007 gefallen. Dieser Verlust von 7,8 Mrd. Dollar entspreche der höchstmöglichen Summe, die der Verwalter zahlen müsste, erläutert Marcia Wagner, Partnerin bei Wagner Law Group in Boston. Die bisherigen Rückstellungen seien „sehr niedrig“, führt sie aus. „Wir reden hier von einem hohen Schadensersatz.“ Bloomberg


WebNewsDieser Artikel als DruckversionSchlagzeile per E-Mail verschicken
Weitere News und Tools
Weitere News sowie Tools zu dieser Rubrik finden Sie hier

MEHR ARTIKEL AUS DER RUBRIK:

Artikel AGG-Hopper scheitern vor Gericht (16.05. 20:15)
Artikel Warten auf die GmbH-Alternative(14.05. 19:00)
Artikel Zementkartell dohen Millionen-Forderungen(14.05. 16:57)
Artikel Raucherclubs in Frankfurter Lokalen laut Amtsgericht rechtswidrig(14.05. 17:12)
Artikel Polizei muss sichergestellte Gegenstände nicht immer zurückgeben(14.05. 13:32)

Suche im Web:


Seitenanfang


Homepage | Site Map | Hilfe | FAQ | Kontakt | Partnerprogramm | Mediadaten

Abo | Bücher | Veranstaltungen | Webtipps

MARKTINFORMATIONEN
 DAX 7.156,55 +1,07%
 L-Dax 7.163,20 +0,80%
 TecDAX 866,04 +0,54%
 L-TecDAX 865,33 +0,46%
 Dow 12.986,80 -0,05%
 Nasdaq 2.031,27 +0,00%
 Nikkei 225 14.219,48 -1,00%
 DJGTitans 194,62 +0,01%
 Euro(USD) 1,5579 +0,89%
 Euro-Bund 113,63 +0,40%
 Gold NY 881,25 +1,88%
 Rohöl ($/B) 123,25 +1,22%
INTRADAY CHARTS
Dax TecDax DowJones Nasdaq
DAX 30 TOPS+FLOPS
 Continental 82,50 +4,17%
 Henkel 30,58 +3,42%
 Adidas AG 46,70 +2,64%
 E.ON 130,55 -0,46%
 Commerzbank 22,75 -4,01%
 Dt. Telekom 11,21 -5,96%
UNTERNEHMEN AKTUELL
Liste aller Unternehmen und Organisationen, über die wir aktuell berichten zum Beispiel:
 Goldman Sachs
 MERCK KGAA O.N.
 ARCANDOR AG O.N.
Alle Unternehmen 
ZINSESZINS

Die Vorsorgekolumne
Auf morgen verschoben


Mit dem Sparen anzufangen, fällt vielen Bürgern schwer. Das Unterbewusstsein kann sich die weite Zukunft nicht vorstellen. Auch reagiert der Kopf in erster Linie emotional. Es gibt jedoch Wege, sich selbst ein Schnippchen zu schlagen.

Von Gertrud Hussla

ANALYSTENMEINUNG
ArtikelAktienanalysen des Tages
Artikel Analye: Ölpreis steigt im zweiten Halbjahr 2008 auf 141 Dollar
Artikel dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen in der Woche vom 12.5. bis 16.5.2008
Artikel dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 16.05.2008
DIE FINANZPROFIS

Experten beziehen Stellung zu aktuellen Börsen-Themen
Schweizer Geheimnisse


Oft sind es die kleinen Meldungen, die den größten Ärger machen. Diese Erfahrung könnte Ihnen, lieber Marcel Rohner, bald in den USA blühen. Vergangene Woche sorgte zunächst die Nachricht für Aufregung, einer Ihrer leitenden Angestellten, der UBS-Banker Martin Liechti, sei von amerikanischen Steuerfahndern festgesetzt und vernommen worden. Eine E-Mail an marcel.rohner@ubs.com.

Torsten Riecke


Handelsblatt.com
VideoAudioMobilJobsNewsletterForumWeblogShopArchiv / wirtschaftspresse.bizAbo / Leserservice
Generation 50+

Wie finanzstarke Menschen „im besten Alter“ professionell vorsorgen.
Mietrecht

Aktuelle Urteile im Überlick: Ihre Rechte und Pflichten als Mieter und Vermieter.
Anleger-Akademie

Wie Sie Ihr Geld vermehren können – eine Anleitung.
VorschauVorschau

Alle wichtigen Termine für die Wirtschaft im Überblick