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30.03.2007 
Privatplatzierung

Erste chinesisches Unternehmen an der Börse Frankfurt notiert

An der Börse Frankfurt wird mit der Gongyou Machines erstmals ein chinesisches Unternehmens notiert.

HB FRANKFURT. Die Aktie von Gongyou sei im Rahmen einer Privatplatzierung von 4,5 Mill. Euro in den börsenmäßigen Handel des Open Markets einbezogen worden, teilte die Deutsche Börse am Freitag mit.

Begleitet wurde die Emission der Mitteilung zufolge durch den Konsortialführer TradeCross AG, eine Tochtergesellschaft der VEM Aktienbank AG; Skontroführer sei die RG Securities AG.

Der Geschäftsschwerpunkt von Gongyou liegt nach eigenen Angaben auf der Produktion von holzverarbeitenden Maschinen und Elektromotoren. Der Maschinenbauer wurde 2004 gegründet, hat seinen Unternehmensitz in Singapur und verfügt über Fabriken in Weihai City in der ostchinesischen Provinz Shandong.

„Wir hoffen, mit diesem positiven Signal bald noch mehr chinesische Unternehmen für ein Listing zu gewinnen“, sagte Rainer Riess, zuständig für den Bereich Stock Market Business Development bei der Deutschen Börse.

Die Deutsche Börse engagiere sich weiterhin stark, um Börsennotierungen chinesischer Unternehmen in Frankfurt zu fördern. So organisiere sie gemeinsam mit Deutsche Börse Listing Partnern Kapitalmarktveranstaltungen und Listing-Seminare in China und erweitere ihr Listing Partner Netzwerk um chinesische Intermediäre und Kapitalmarktteilnehmer.


» Welches Unternehmen geht wann an die Börse? Eine Übersicht bietet der Handelsblatt IPO-Kalender.


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