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03.04.2007 
Pläne wohl weit fortgeschritten

Softwarehaus Compu Group peilt Börsengang an

Das Koblenzer Software-Unternehmen CompuGroup will in den nächsten Monaten an die Frankfurter Börse gehen. Finanzkreisen zufolge könnte eine Emission recht zügig erfolgen.

HB FRANKFURT. Geplant sei eine Notierung im stark regulierten Prime Standard, teilte die auf Software für den Gesundheitssektor spezialisierte Firma am Dienstag mit. Die Deutsche Bank und Lehman Brothers seien als Betreuerbanken ausgewählt worden. Über eine Kapitalerhöhung soll ein Teil des Emissionsvolumens auch dem Unternehmen zufließen, um die weitere Expansion zu finanzieren. Compu Group war zuletzt stark auf Einkaufstour und hatte allein in den vergangenen zwei Jahren 14 Firmen übernommen. Finanzkreisen zufolge sind die Börsenpläne von Compu Group so weit gediehen, dass eine Emission innerhalb kurzer Zeit über die Bühne gehen könne.

Zu den Kunden von Compu Group zählen unter anderem Ärzte und Kliniken. Im vergangenen Jahr kam das Softwarehaus mit etwa 1300 Beschäftigten auf 140 Mill. Euro Umsatz und erzielte dabei einen Jahresüberschuss von 11,4 Mill. Euro. Compu Group hat Tochterfirmen und Beteiligungen in neun europäischen Ländern. Der europäische Markt für Software und Informationstechnologie für das Gesundheitswesen hat nach Firmenangaben ein Volumen von 6,9 Mrd. Euro und soll bis 2010 um etwa neun Prozent jährlich wachsen.

Zweitgrößter Aktionär von Compu Group nach Firmenchef Frank Gotthardt, dessen Familie rund 55 Prozent der Anteile hält, ist der Finanzinvestor General Atlantic Partners mit 37 Prozent. Ein geringer Anteil der Compu-Group-Aktien wird bereits im Freiverkehr der Börsen Stuttgart und Berlin-Bremen gehandelt. Dort kosteten die Anteilscheine zuletzt etwa 14,50 Euro.

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