HB STUTTGART. Zwar will das Heidelberger Unternehmen die reguläre Ausschüttung für das abgelaufene Jahr auf 40 (2005: 30) Cent je Aktie erhöhen, wie MLP am Donnerstag mitteilte. Eine Sonderdividende von 30 Cent soll es aber nicht geben. Sie war im Vorjahr wegen des lukrativen Verkaufs der Versicherungstöchter ausgeschüttet worden. Unter dem Strich erhalten die Aktionäre 20 Cent je Aktie weniger als im Vorjahr.
„Die geplante deutliche Erhöhung der Dividende zeigt auch unsere Zuversicht in die weitere Entwicklung von MLP“, sagte Vorstandschef Uwe Schroeder-Wildberg. Für 2007 erwartet der Konzern eine Steigerung des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 30 Prozent auf 110 Mill. Euro. Wachstumsimpulse erhofft sich MLP dabei durch zusätzliche Berater.
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Im vergangenen Jahr hatte das Kerngeschäft der auf Akademiker spezialisierten Versicherungs- und Finanzvermittlers stagniert. Die Maklererträge - Provisionen von Versicherungen und Finanzanbietern - lagen mit 473 Mill. Euro ein Prozent über Vorjahr. Auf Grund des starken Jahresendspurts legte der Vorsteuergewinn dennoch um mehr als ein Viertel auf 91 Mill. Euro zu. Damit erreichte MLP knapp zuvor um ein Viertel gesenkte Zielmarke. Wegen einer geringeren Steuerquote erhöhte sich der Überschuss um die Hälfte auf 65 Mill. Euro.