Der börsennotierte Finanzdienstleister Cash Life hat sich mit den bayerischen Sparkassen zusammengetan, um Lebensversicherungen der dortigen Kunden anzukaufen.
HB MÜNCHEN. Wie das Unternehmen aus Pullach bei München am Dienstag mitteilte, sei ein Kooperationsabkommen unterzeichnet worden. 75 Sparkassen im Freistaat würden Kunden, die den Verkauf einer Lebensversicherungs-Police erwägen, künftig eine Veräußerung an Cash Life empfehlen.
Die Zusammenarbeit ist für Cash Life nicht ganz unwichtig: Sparkassen dominieren in Deutschland das Privatkundengeschäft und kommen auf einen Marktanteil von rund 50 Prozent. In ganz Deutschland gibt es mehr als 450 eigenständige Institute.
Die börsennotierte Cash Life bietet Versicherungsnehmern mehr Geld für ihre Verträge an als sie bei einer Kündigung bekommen würden. Das Unternehmen führt die Policen weiter und veräußert sie später an geschlossene Fonds. An die Versicherten kommt Cash Life über Banken, Makler, das Internet und Call-Center. Seit einigen Monaten schaltet das Unternehmen intensiv Fernsehwerbung.

