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03.04.2007 
Anleihestrategie

Slowenien erfreut Anleger

Slowenien glänzt mit soliden Haushaltszahlen. Anleger bekommen daher Papiere, die von Analysten als sicher eingestuft werden.

Vor knapp drei Monaten gelang dem Musterknaben unter den jüngsten zehn EU-Beitrittsländern die Einführung des Euro. Mit Bravour, denn vom slowenischen 1,8-prozentigen Haushaltsdefizit und der Gesamtverschuldung der öffentlichen Hand (28 Prozent des Sozialprodukts) können Finanzminister der alten EU nur träumen. Auch bei der Inflation lag der Staat unter dem Maastricht-Kriterium. Dabei betrug das Wirtschaftswachstum seit 2004 durchschnittlich 4,5 Prozent und dürfte 2007 rund 4,0 Prozent erreichen.

Von diesem Szenario profitiert Slowenien auch als Schuldner, der jetzt seine vierte Euro-Anleihe anbietet. Die in der guten Klasse AA – und damit nur zwei Stufen unter dem Rating der Bundesrepublik – von den Ratingagenturen eingeordnete Anleihe ("hohe Qualität") bringt bis zum 22. März 2018 eine Verzinsung von vier Prozent und beim Kurs von 99,10 Prozent eine Rendite von 4,10 Prozent.

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Quelle: Wirtschaftswoche


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