0 Bewertungen
25.04.2007 
Anleihestrategie

Sichere Alpen-Anlage

Österreich steht blendend da. Anleihen des Alpenstaates sind für Anleger daher eine interessante Anlagemöglichkeit.

Vor der Jahrtausendwende hatte Deutschlands südlicher Nachbar noch das höchste Budgetdefizit aller EU-Staaten. Vorbei. Von 2002 bis 2006 lag es im Schnitt nur bei 1,3 Prozent, und 2009 soll es nach den Prognosen der Ratingagentur Standard & Poor’s auf weniger als ein Prozent fallen. Die Schuldenlast von 60 Prozent des Sozialprodukts könnte bis 2010 auf 55 Prozent zurückgehen.

Hinter diesen Erfolgszahlen steht eine erfolgreiche Reform: Die Regierung hat das Steuersystem vereinfacht, die Abgabenlast gesenkt, eine Gesundheitsreform durchgezogen und eine Rentenneuordnung auf die Schiene gebracht.

Für Anleger lohnt sich deshalb der Blick auf die Staatsanleihen der Republik. Sie sind mit einem Rating von AAA/Aaa ebenso sicher wie deutsche, aber verzinsen sich etwas höher. So bringt die bis 20. Oktober 2013 laufende 3,8-prozentige Österreich-Anleihe bei einem Kurs von 98,11 eine Rendite von 4,13 Prozent. Zum Vergleich: Der deutsche Finanzminister bietet 4,09 Prozent. Kauf ab 1 000 Euro über jede Bank oder Sparkasse.

ISIN AT0000385992

Quelle: Wirtschaftswoche

Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne
Anzeige

Weitere Beiträge aus dem Ressort

Anzeige

Handelsblatt Experten + Meinungen

Handelsblatt-Kommentar

Teure Zeche  Artikel in Merkliste

07.10.2008 von Carsten Herz

400 Euro ist keine Volkswagen-Aktie wert. Porsche kann das egal sein. Die irrationale Kursrally macht den Konzern noch reicher. In der Haut der Investoren, die gegen den Autobauer gewettet haben, möchte man dagegen nicht stecken. Kommentar

Handelsblatt-Kommentar

Nur eine Korrektur  Artikel in Merkliste

06.10.2008

Der Ölpreis fällt und fällt. Und noch scheint kein Ende absehbar. Doch um mehr als eine Korrektur der vorausgegangenen Preis-Übertreibungen handelt es sich beim Rückfall des Preises auf unter 90 Dollar je Barrel nicht. Öl wird langfristig wieder teurer. Kommentar

Handelsblatt Börsenradio 07.10.2008 (Abendausgabe) 

07.10.2008Börsenradio

Nach Berg- und Talfahrt: DAX schließt im Minus - Bankenpapiere weiter unter Druck - HRE-Chef Georg Funke nimmt seinen Hut - VW mit historischem Kurssprung - BMW produziert weniger Autos Anhören


Anzeige