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30.04.2007 
Fresenius

Die 5er unter den Anleihen

Es gibt sie noch: Renditen mit der Fünf vor dem Komma, etwa von der Finanzierungstochter des Gesundheitskonzerns Fresenius und seiner Dialysebeteiligung FMC.

Zinsjäger sind nicht überrascht, denn die Fünfprozenter werden von den Agenturen mit BB und Ba2 als spekulativ eingestuft. Der Grund: Die Gruppe setzt auf Wachstum, kaufte im Vorjahr für fast sechs Milliarden Euro Beteiligungen und strapazierte so ihr Finanzprofil. So verminderte sich die Eigenkapitalquote 2006 auf 38,1 Prozent nach 44,2 Prozent, die Finanzverbindlichkeiten wuchsen von 3,5 Milliarden auf 5,8 Milliarden Euro.

Die gute Nachricht: Die Gruppe verdiente 2006 mit einem Anstieg des Gewinns vor Zinsen und Steuern um rund 50 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro glänzend, und mit der Integration der Neuerwerbungen sank das Verhältnis von Schulden zum Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen von 3,5 auf 3,0 – für die Ratingagentur Standard & Poor’s mit ein Grund, den Ratingausblick von negativ auf stabil anzuheben. Mutigen Anlegern, die sich darauf verlassen, dass Umsatz und Gewinnwachstum anhalten, bringt die 5,5-prozentige Anleihe der Fresenius Financial beim Kurs von 101,60 Prozent bis Anfang 2016 eine Rendite von 5,21 Prozent.

ISIN XS0240919372

Quelle: Wirtschaftswoche

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