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02.07.2007 
Windkraft und mehr

Profiteure des Klimawandels

Gamesa Corp. (ISIN: ES0143416016) ist eines der führenden Unternehmen der europäischen Windenergiebranche. Die Spanier stellen unter anderem Turbinen für Windkraftwerke her. Trotz einer Kursverfünffachung seit 2003 ist das Papier mit einem aktuellen KGV von 25 optisch nicht überteuert. Rückschläge sind aber jederzeit möglich, da es sich um ein Projektgeschäft handelt, das nur geringe laufende Einnahmen erzielt.

Vestas Wind Systems (WKN DK0010268606). Mit einer Verzehnfachung binnen vier Jahren wird die Luft für Vestas Wind Systems allmählich dünner, zumal Analysten im Schnitt ein KGV von 37 für den Weltmarktführer unter den Herstellern von Windenergieanlagen errechnen. Potenzial hat die Windenergiebranche vor allem in so genannten Offshore-Anlagen, die Energie auf hoher See erzeugen. Mit einem Börsenwert von neun Mrd. Euro gehört Vestas allerdings auch zu den Blue Chips unter den alternativen Energien-Aktien und ist in vielen Fonds und Zertifikaten Basisinvestment.

Syngenta (ISIN: CH0011037469) ist eines der größten Saat- und Düngemittelunternehmen der Welt. Der schweizerische Konzern entstand 2000 aus der Fusion der Agrochemie-Sparten von Novartis und AstraZeneca. Er dürfte langfristig von der steigenden Nachfrage nach Agrarrohstoffen profitieren, die nicht nur zur Versorgung der wachsenden Weltbevölkerung, sondern zunehmend auch zur Herstellung alternativer Energieträger zum Einsatz kommen. Das KGV beträgt derzeit 18, der Börsenwert rund 15 Mrd. Euro.

Veolia Enviroment (FR0000124141) ist ein französisches Konglomerat, das quasi über alle wesentlichen Unternehmensspparten von einem wachsenden Öko-Bewusstsein in Folge des Klimawandels profitieren dürfte. Das an der Börse mit 23 Mrd. Euro bewertete Unternehmen erzielt Umsätze unter anderem im Bereich der Abfallentsorgung und -wiederverwertung, Wasser, Energieversorgung und Transport/Logistik. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis beträgt allerdings bereits 26, die Dividendenrendite zwei Prozent.

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