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04.12.2006 
Finanzinvestor und Konzernchef platzieren Aktien

Ein Stück Springer gibt's ab 120 Euro

Der Finanzinvestor Hellman & Friedman (H&F) und Axel-Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner wollen sich von einem Teil ihrer Aktien trennen, die sie an dem Medienkonzern halten. Jetzt haben sie auch einen Preis bekanntgeben: 120 bis 135 Euro. Wer Papiere aus dieser Tranche haben will, muss sich sputen.

HB FRANKFURT. Das Angebot laufe von Montag bis Mittwoch, teilte Springer am Montag mit. Der Platzierungspreis werde voraussichtlich am Mittwoch bekannt gegeben. Das Papier wurde am Freitag mit 119 Euro gehandelt. Bei vollständiger Platzierung der Aktien würde der Streubesitz an Springer von knapp 16 auf 25,8 Prozent steigen, sagte eine Verlagssprecherin.

H&F biete weniger Aktien an als zunächst geplant, teilte Springer weiter mit. Es würden nun insgesamt nur 3,271 Mill. statt 3,611 Mill. Papiere angeboten. In der Zahl seien weiterhin 211 051 Aktien aus Döpfners Besitz enthalten. Bei entsprechender Nachfrage will Hellman & Friedman weitere 340 000 Aktien als Mehrzuteilungsoption anbieten. Das gesamte Transaktionsvolumen belaufe sich in Summe auf rund 433 bis 487 Mill. Euro.

Hellman & Friedman hält seit drei Jahren 19,4 Prozent der Springer-Aktien und will ihren Anteil halbieren. Döpfner trennt sich von einem Teil seines Aktienpakets, um damit den Kauf der Papiere zu finanzieren, die er von Verlagserbin Friede Springer erworben hatte.

Springer unterstützt die Platzierung durch Hellman & Friedman, weil sich dadurch der Streubesitz erhöht. Der Vorstand erhofft sich dadurch einen regeren Handel der Aktie. Gemessen an der Marktkapitalisierung des dann bestehenden Streubesitzes wäre das Verlagshaus ein Kandidat für den MDax, allerdings müsste sich der Umsatz mit den Papieren noch deutlich erhöhen.

Konsortialführer der Platzierung ist die Deutsche Bank. Begleitet wird sie von Citigroup, JP Morgan, Dresdner Kleinwort und Lehman Brothers.

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