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Olympia 2012: Sicherheitspannen in London: Rogge gibt Entwarnung

Elf Tage vor dem Beginn der Sommerspiele hat IOC-Präsident Jacques Rogge nach den Sicherheitspannen in London Entwarnung gegeben.

Gibt Entwarnung: IOC-Präsident Jacques Rogge Quelle: SID
Gibt Entwarnung: IOC-Präsident Jacques Rogge Quelle: SID

London (SID) - Elf Tage vor dem Beginn der Sommerspiele hat IOC-Präsident Jacques Rogge nach den Sicherheitspannen in London Entwarnung gegeben. "Ich glaube, es war eine gute Demonstration von Flexibilität", sagte der Chef des Internationalen Olympischen Komitees am Montag in einer Pressekonferenz mit den großen Nachrichtenagenturen nach dem kurzfristigen Rückzug der Sicherheitsfirma G4S. Das Unternehmen hatte es nicht geschafft, die zugesagten 10.400 Mitarbeiter zu stellen. 3500 Soldaten müssen aushelfen.

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"Der zusätzliche Einsatz des Militärs bringt Ruhe in den Sicherheitsbereich. Die Maßnahmen zum Schutz aller werden keinen Einfluss auf die Atmosphäre der Spiele haben", sagte Rogge. "Die Soldaten werden nicht mit Maschinengewehren patroullieren. Sie werden bereit sein, zu intervenieren. Nicht sichtbar, nicht aufdringlich, und das wird den Spaß nicht verderben. Wir haben Zusicherungen seitens der Regierung, dass die Sicherheit absolut gewährleistet sein wird."

Der 70 Jahre alte Belgier erlebt nach elf Jahren sein letztes Olympia im Amt: Im September 2013 wird bei der 125. IOC-Session in Buenos Aires ein Nachfolger gewählt. Als aussichtsreicher Bewerber gilt IOC-Vizepräsident Thomas Bach, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Offiziell hat Bach seine Kandidatur noch nicht bestätigt.

Auf die Frage, ob Menschenmengen, beispielsweise an Zuschauer-Eingängen, angesichts potenzieller Attentäter ein besonderes Sicherheitsrisiko darstellen könnten, antwortete Rogge: "Das Problem wird gut gehandhabt. Was zählt, ist die Flexibilität der Organisatoren und der Regierung. Und sie sind sehr flexibel und sehr anpassungsfähig."

Quelle: SID

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