100 Passagiere an Bord
Flugzeug landet nach Bombendrohung in München

Nach einer Bombendrohung ist ein Passagierflugzeug mit 100 Menschen an Bord sicher auf dem Münchner Flughafen gelandet. Die Maschine einer griechischen Fluggesellschaft sei am Montagabend auf dem Weg von Paris nach Athen gewesen. Es war nicht der erste Vorfall dieser Art am Münchener Flughafen.

HB MÜNCHEN. Die Bombendrohung sei telefonisch in der französischen Flugsicherung in Reims eingegangen, bestätigte der Sprecher der Bundespolizei, Matthias Knott, am Dienstag einen Bericht des Bayerischen Rundfunks. Was die anonyme Anruferin konkret sagte, sei nicht bekannt. „Wir haben keine Informationen über Wortlaut und genauen Inhalt.“ Auch der Hintergrund der Drohung sei völlig unklar.

Es ist mindestens der zweite Fall dieser Art in diesem Jahr am Münchner Flughafen: Bereits im April war ein griechisches Flugzeug wegen einer Bombendrohung außerplanmäßig gelandet. In dem neuen Fall war die Maschine mit 93 Passagieren und sieben Besatzungsmitgliedern bereits über Innsbruck, als die Drohung einging. Der Pilot habe sich entschieden, außerplanmäßig in München zu landen, sagte Knott.

Am Flughafen wartete ein Großaufgebot der Sicherheitskräfte, als die Boeing 737 um 20.55 Uhr aufsetzte. Die Passagiere seien in ein Sonderterminal gebracht und befragt worden. Gepäck und Maschine wurden durchsucht, Hunde waren im Einsatz. Die Beamten fanden jedoch keine Hinweise auf Sprengstoff. Nach knapp vier Stunden konnte die Maschine ihren Flug fortsetzten. Die Maschine hob gegen 01.00 Uhr morgens in Richtung Athen ab.

Erst im April war auf dem Münchner Flughafen nach einer Bombendrohung ein Flugzeug der griechischen Gesellschaft „Olympic Airlines“ gelandet. Die Bombendrohung war bei der Polizei in Athen eingegangen, an Bord der Maschine befanden sich auch EU-Politiker. Die Boeing 737 war mit 130 Passagieren und sieben Besatzungsmitgliedern auf dem Weg von Athen über Straßburg nach Brüssel.

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