100 Quadratmeter eines Riffs beschädigt
Greenpeace will selbst Umweltsünder-Bußgeld zahlen

Greenpeace will die Philippinen mit einer Zahlung von rund 7000 Dollar entschädigen, weil das Flaggschiff der Umweltschutzorganisation ein Korallenriff rammte.

HB MANILA. Die „Rainbow Warrior II“ war am Montag in der Sulusee im Südwesten der Philippinen auf Grund gelaufen. Dabei wurden knapp 100 Quadratmeter eines Riffs, das zum Weltkulturerbe gehört, beschädigt.

Der Zwischenfall sei sehr bedauerlich, teilte Greenpeace am Dienstag mit. Er hätte jedoch vermieden werden können, wenn die Seekarten für die Region gestimmt hätten, erklärte die Organisation. Sie hätten darauf hingedeutet, dass sich das Schiff noch in einer Entfernung von 2,4 Kilometern zu dem Riff im Tubbataha Nationalpark befand. Am Schiff seien keine wesentlichen Schäden entstanden.

Die „Rainbow Warrior II“ befindet sich derzeit auf einer viermonatigen Tour nach Australien, China, den Philippinen und Thailand. Dabei soll das Bewusstsein für die globale Erwärmung und erneuerbare Energien gefördert werden.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%