13000 Haushalte sollen sich in Sicherheit bringen
Schweres Erdbeben erschüttert den Norden Japans

Ein Beben der Richterskala 7,1 hat am Montagmorgen elf Menschen auf der Insel Hokkaido verletzt. Dieses berichtete der Rundfunksender NHK. Hunderte Häuser sind zurzeit von der Stromversorgung abgeschnitten.

HB TOKIO. Schwere Sachschäden wurden bislang nicht gemeldet. Eine durch das Beben ausgelöste Flutwelle traf die Hokkaido-Region in den frühen Morgenstunden. Rund 13 000 Haushalte in der betroffenen Region wurden aufgefordert, sich in höher gelegene Gebiete vor möglichen weiteren Flutwellen in Sicherheit zu bringen. Im Osten der Insel wurde der Zugverkehr vorübergehend eingestellt.

Das Beben wies auf der Skala der japanischen Erdbebenwarte, die der Richterskala ähnlich ist, eine Stärke von 7,1 auf. Das Epizentrum habe in rund 50 Kilometer Tiefe unter dem Pazifik gelegen, rund 800 Kilometer südöstlich von Tokio, hieß es. Ende Oktober hatte ein schweres Erdbeben die Region Niigata, rund 250 Kilometer nördlich von Tokio, erschüttert. Mindestens 40 Menschen kamen dabei ums Leben. Japan zählt zu den seismisch aktivsten Regionen der Welt. Noch immer sind die Erinnerungen an das starke Beben im Jahr 1995 lebendig, durch das in der westjapanischen Industriemetropole Kobe mehr als 6. 400 Menschen getötet wurden.

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