14 Verletzte
Explosion in Londoner Hotel

Eine leckgeschlagene Gasleitung hat in einem Londoner Hotel eine Explosion verursacht. Danach herrschte Chaos. 14 Menschen wurden verletzt, Tot gab es nicht. Das betroffene Hotel gehört zu den besten Adressen der Stadt.
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LondonEs gab einen riesigen Schlag - danach herrschte Chaos, wie es Augenzeugen später beschrieben. Eine leckgeschlagene Gasleitung hat vermutlich in einem Londoner Luxushotel in der Nacht zu Samstag eine Explosion ausgelöst. „Die genaue Ursache wird noch untersucht, wir vermuten aber, dass es sich um ein Gasleck handelt“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr.

14 Menschen wurden verletzt, die meisten von ihnen kamen mit weniger schweren Blessuren davon. Fünf Menschen kamen ins Krankenhaus, einige von ihnen wurden an schweren Beinverletzungen behandelt, wie die Sicherheitskräfte mitteilten.

Das betroffene Hotel Hyatt Regency zählt zu den besten Häusern der Stadt. Ein Zimmer kostet im Schnitt mehr als 300 Euro pro Nacht. 500 Hotelgäste mussten das Gebäude verlassen, die meisten wurden in umliegenden Herbergen untergebracht. Stewart Dyer (40), der mit seiner Frau und seinem neun Monate alten Baby in dem Hotel abgestiegen war, musste im Bademantel im Freien warten. „Meine Frau hatte nur ein Nachthemd an und keine Schuhe“, sagte er. „Wir hatten Glück, wir bekamen das letzte Zimmer im Nachbarhotel.“

Nach Angaben der Londoner Feuerwehr war es im Keller des Hyatt Regency im Zentrum der britischen Metropole zu dem Gasleck gekommen. „Der Boden bebte und es gab eine laute Explosion“, sagte Raymund Reyes, einer der Gäste. „Als ich auf den Flur ging, war alles stockdunkel.“

Gasleitungsexperten untersuchten am Samstag noch den Unglücksort, um Genaueres herauszufinden. Auch Statiker waren vor Ort, um die Gefahr eines Einsturzes des Gebäudes zu untersuchen. Das Hotel kündigte für den Lauf des Samstags ein Statement an.

Bereits am Freitag war es im Zentrum Londons zu einem Zwischenfall gekommen, als im noblen Stadtteil Knigthsbridge ein Balkongeländer einstürzte und zwei Menschen ums Leben kamen. Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich bei den Opfern um Mitarbeiter einer Umzugsfirma aus Polen. Vor elf Monaten war ebenfalls im Londoner Zentrum ein Teil der Decke des Apollo Theatres während einer Vorstellung eingestürzt, mehrere Menschen wurden verletzt.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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