150 000 beim „Tag der offenen Tür“ der Bundesregierung in Berlin
Gedrängel im Kanzlergarten

Drei Wochen vor der Bundestagswahl haben 150 000 Menschen in Berlin Kanzler Gerhard Schröder und seinen Ministern einen Besuch abgestattet. Beim „Tag der offenen Tür“ strömten Hauptstädter und Gäste am Wochenende in das Kanzleramt und die 13 Bundesministerien.

HB BERLIN. Besonders lange Warteschlangen bildeten sich am Samstag und Sonntag vor dem Amtssitz von Schröder. Am Samstagnachmittag hatten sich Schröder (SPD) und Ehefrau Doris unter die Gäste gemischt. Hunderte Besucher drängelten sich für ein Autogramm um Schröder herum und jubelten ihm im Kanzlergarten zu. Auch in vielen Ministerien war Gelegenheit, die Ressortchefs selbst zu treffen.

Bei vielen Veranstaltungen standen Kinder und Jugendliche im Mittelpunkt. So konnten die Mädchen und Jungen im Bundespresseamt Regierungssprecher Béla Anda Fragen zu Kanzler Schröder stellen. „Er isst zum Frühstück gerne Spiegelei und Schwarzbrot“, erfuhr der Nachwuchs.

Die Opposition hatte im Vorfeld kritisiert, die rot-grüne Bundesregierung missbrauche den Tag für ihren Wahlkampf. Regierungssprecher Anda hatte dies bestritten und gesagt, es gebe keinen Zusammenhang. Der „Tag der offenen Tür“ war in den 70er Jahren von der sozialliberalen Koalition in Bonn ins Leben gerufen worden.

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