165 000 Besucher
Ansturm auf Dresdner Frauenkirche hält an

HB DRESDEN. Der Ansturm auf die wiederaufgebaute Dresdner Frauenkirche hält an. Einen Monat nach der feierlichen Weihe des Gotteshauses haben bereits rund 165 000 Menschen aus dem In- und Ausland die Kirche besichtigt, sagte Pressesprecher Jochen Kindermann am Mittwoch. Gottesdienste wie Mittagsandachten seien überfüllt, die Konzerte ausgebucht. Wegen Konzertproben ist die Besichtigung der originalgetreu wiederaufgebauten Spätbarockkirche mitunter eingeschränkt.

Die 1726 bis 1743 nach Plänen von George Bähr erbaute und wegen ihre Sandsteinkuppel berühmte Kirche war nach der Bombennacht vom 13./14. Februar 1945 eingestürzt. Die in der DDR zum Mahnmal für den Frieden gewordene Ruine wurde ab 1993 enttrümmert. 1994 wurde der erste Stein für die insgesamt 179,7 Mill. Euro teure Rekonstruktion gesetzt. Das in elf Jahren Bauzeit mit mehr als 100 Mill. Euro Spenden aus aller Welt wiedererrichtete Gotteshaus war am 30. Oktober geweiht worden.

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