18 Tage Regen
Notstand nach Unwettern in den USA

Tagelange Regenfälle haben in Teilen des Mittleren Westens zu schweren Überschwemmungen geführt. Die Nationalgarde musste tausende Menschen evakuieren, die Behörden riefen den Notstand aus.

HB DÜSSELDORF. In den Bundesstaaten Kansas und Missouri erreichte der Wasserstand in manchen Gebieten Rekordmarken, nachdem es 18 Tage in Folge geregnet hatte. Besonders betroffen war die knapp 5000 Einwohner zählende Ortschaft Osawatomie in Kansas. Dort mussten rund 40 Prozent der Bewohner ihre Häuser verlassen, die Nationalgarde half bei den Evakuierungen.

Die Wassermassen sind in vielen Gebieten so enorm, dass sie Deiche mühelos überspülen. Außerdem bestehen für die Anwohner nun Ernst zu nehmende Gesundheitsrisiken. Im Bundesstaat Texas wurde in 17, in Kansas in 12 Bezirken der Notstand ausgerufen.

So sind in Coffeyville im Bundesstaat Kansas aus einer Ölraffinerie knapp 120 000 Liter Rohöl ausgelaufen und in das Wasser gelangt, durch das später hunderte Menschen wateten. Wie in anderen Städten auch sind in Coffeyville die Trinkwasserpumpen stillgelegt worden, nachdem der lokale Fluss über den Deich getreten ist. Der Fluss Verdigris, an dem das Städtchen liegt, ist mit einem Wasserstand von 15,8 Metern sechs Meter über der Überschwemmungsmarke.

In den letzten zwei Wochen hatten schwere Unwetter bereits elf Texanern das Leben gekostet, zahlreiche Menschen gelten als vermisst. Am Montag fiel in Kansas kaum noch Regen. Nach Angaben von Meteorologen wird es dennoch mehrere Tage dauern, bis die Flusspegel sinken.

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