1960: 12 000 Tote
Schwere Erdbeben sind keine Seltenheit

Nordafrika ist in der Vergangenheit häufig von schweren Erdbeben heimgesucht worden. In Algerien haben sich seit 1954 sechs schwere Erdbeben ereignet, bei denen insgesamt 7000 Menschen ums Leben kamen. Beim schlimmsten Beben der Nachkriegszeit in Afrika waren im Februar 1960 in der marokkanischen Stadt Agadir 12 000 Menschen umgekommen.

HB/dpa HAMBURG. Die folgenschwerste Katastrophe in Algerien ereignete sich im Oktober 1980 in El Asnam, rund 150 Kilometer südwestlich von Algier. Damals starben nach Angaben des weltweiten Datenzentrums für Erdbeben in Denver (USA) mindestens 5000 Menschen, andere Quellen sprechen von 2600 Todesopfern. In El Asnam waren schon im Jahre 1954 bei einem Beben bis zu 1700 Menschen getötet worden.

Bei Beben in Melouza (1960) und Tipasa (1989) kamen 46 beziehungsweise 24 Menschen ums Leben. Nach einem Beben in Mascara im Jahre 1994 gab es 171 Tote und die Katastrophe vom 22. Dezember 1999 in Ain Timouchant kostete 22 Menschen das Leben.

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