2005 in Politiker-Zitaten
„Fischer ist Schuld“

Am Ende des Jahres 2005 ist nichts mehr so, wie es am Anfang war. Vergangen ist Rot-Grün. Vergangen ist auch Gerhard Schröder als Bundeskanzler. Handelsblatt.com wirft mit Politiker-Zitaten einen Blick zurück.

"Es beginnt das Jahr des Machtwechsels, des Abschieds von Rot- Grün." (Der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle am 20. Februar im ZDF zum Ausgang der Landtagswahl in Schleswig-Holstein.)

"Gegen offene Messer zu kämpfen ist nicht leicht, aber in der Politik manchmal notwendig. Gegen einen hinterhältigen Dolchstoß jedoch gibt es keine Abwehrmöglichkeiten. (...) Ich werde für ein Amt nicht mehr zur Verfügung stehen." (Schleswig-Holsteins damalige Ministerpräsidentin Heide Simonis (SPD) am 18. März nach ihrer Niederlagen-Serie im Kieler Landtag.)

"Manche Finanzinvestoren verschwenden keinen Gedanken an die Menschen, deren Arbeitsplätze sie vernichten. Sie bleiben anonym, haben kein Gesicht, fallen wie Heuschreckenschwärme über Unternehmen her, grasen sie ab und ziehen weiter." (Der damalige SPD-Vorsitzende Franz Müntefering am 17. April in der "Bild am Sonntag".)

"Die Verantwortung liegt bei mir. Schreiben Sie rein: Fischer ist Schuld." (Der damalige Außenminister Joschka Fischer (Grüne) am 25. April im Visa-Untersuchungsausschuss.)

"Die Menschen sollen das strukturelle Patt zwischen Bundestag und Bundesrat beantworten. Sie sollen sagen, von wem sie regiert werden wollen in diesem Land." (Müntefering am Abend des 22. Mai nach der SPD-Niederlage in NRW über eine vorgezogene Bundestagswahl.)

"Mit dem bitteren Wahlergebnis für meine Partei in Nordrhein- Westfalen ist die politische Grundlage für die Fortsetzung unserer Arbeit in Frage gestellt." (Der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) am 22. Mai.)

"Ich will Deutschland dienen." (Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel nach ihrer Nominierung als Kanzlerkandidatin der Union am 30. Mai.)

"Ich habe heute den 15. Deutschen Bundestag aufgelöst und Neuwahlen für den 18. September angesetzt.(...) Unser Land steht vor gewaltigen Aufgaben.(...) In dieser ernsten Situation braucht unser Land eine Regierung, die ihre Ziele mit Stetigkeit und mit Nachdruck verfolgen kann." (Bundespräsident Horst Köhler in seiner Fernsehansprache am 21. Juli.)

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