
SydneyEin Amateurbuddler hat in Australien einen 5,5 Kilogramm schweren Goldklumpen aus der Erde geholt. Das Edelmetall dürfte 300 000 australische Dollar (237 000 Euro) wert sein, sagte Goldhändler Cordell Kent am Donnerstag. Der Finder wollte anonym bleiben. Der Mann war am Mittwoch in der Nähe der Goldminen von Ballarat nördlich von Melbourne unterwegs, berichtete Kent.
„Er lief mit seinem Metalldetektor im Busch herum, als der plötzlich deutlich ausschlug.“ Zunächst habe der Mann gedacht, auf eine Kühlerhaube gestoßen zu sein. In rund 60 Zentimetern Tiefe sei er schließlich auf das Edelmetall gestoßen. Der Finder wolle mit dem Fund seine Schulden und das Haus abbezahlen. „Das wird sein Leben verändern“, sagte Kent.
Gold ist ein seltenes Metall mit einem Schmelzpunkt von 1064 Grad Celsius. Der Siedepunkt liegt bei 2856 Grad. Die chemische Abkürzung für Gold ist „Au“ und stammt vom lateinischen Wort „Aurum“ ab. Es hat mehrere Eigenschaften, die es für die Menschheit über die Jahre nützlich gemacht hat. Gold leitet extrem gut. Außerdem reagiert es nicht mit Wasser oder Sauerstoff.
Nach Schätzungen wurden in der gesamten Menschheitsgeschichte bis heute um die 166.600 Tonnen Gold aus Minen geholt. Ein Großteil davon – etwa zwei Drittel – seit 1950.
Die letzten Zahlen der US Geological Society gingen im Januar 2011 von weltweit 51.000 Tonnen aus.
In den vergangenen Jahren waren es etwa 2.500 Tonnen pro Jahr.
Überall auf der Welt wird Gold gewonnen. Aber beinahe ein Drittel des Goldes wird in nur drei Ländern abgebaut. An der Spitze liegt China mit 13,1 Prozent, darauf folgen die USA und Australien mit jeweils 9,1 Prozent.
29 Prozent des abgebauten Goldes kommt im Investmentbereich zum Einsatz, also in Form von Münzen und Barren. Aus 59 Prozent wird Schmuck gemacht. 12 Prozent wird von der Industrie verarbeitet.
Mit 1059 Tonnen ist Indien der mit Abstand größte Absatzmarkt für physisches Gold (Münzen, Barren, Schmuck). Dahinter liegt China mit 770 Tonnen. Im Vergleich dazu abgeschlagen sind die USA mit 213 Tonnen und Deutschland mit 154 Tonnen.
Quelle: World Gold Council
Größte Goldbesitzer sind die Notenbanken. Die Vereinigten Staaten sitzen auf rund 8.100 Tonnen, gefolgt von Deutschland mit 3.400 Tonnen und dem Internationalen Währungsfonds mit 2.800 Tonnen. Die Notenbanken waren über Jahre Netto-Verkäufer. Seit dem vergangenen Jahr sind sie jedoch wieder Netto-Käufer. Das Interesse kommt vor allem aus den Schwellenländern.
Ballarat war im 19. Jahrhundert bei Goldgräbern höchst populär. Der Ruf der Minen war legendär und sorgte für eine Bevölkerungsexplosion auf dem fünften Kontinent: Die Zahl der Einwanderer stieg innerhalb von 20 Jahren von 430 000 auf 1,7 Millionen im Jahr 1871. Der größte je gefundene Goldklumpen wurde in der Region 1858 zutage gefördert und wog 71,3 Kilogramm.

Und hier noch eine beachtenswerte Analyse von Prof. Dr. Thorsten Polleit, ebenfalls anerkannter Geld-Gold-Experte, der sich nicht 'politically correct' verhält, sondern sich für das Wohl der Menschen/der Wahrheit einsetzt:
Degussa Ausblick 2013: Goldene Zeiten für Edelmetallinvestoren
Prof. Dr. Thorsten Polleit
http://www.goldseiten.de/bilder/upload/gs50f477d3478df.pdf
Denn im (Finanz-)Krieg stirbt/starb die Wahrheit zuerst.
Got gold (and silver)?!!

Wäre schön, wenn das unsere Bundesregierung/Bundesbank auch von sich behaupten könnte.
Wie heute Morgen von Martin Siegel, anerkannter Edelmetallexperte, sehr gut analysiert, läßt die gezielt lancierte Berichterstattung der letzten Tage einige Fragen offen:
Bild.de berichtet über das Bundesbank-Gold: "So fühlt sich UNSER Goldschatz an". Gezeigt wird Bild-Chefkorrespondent Ralf Schuler mit 4 Goldbarren.
Bundesbank-Vorstand Thiele: "Wir haben kein Gold verliehen".
Kommentar: In der Berichterstattung der letzten Tage über das Gold der Bundesbank wird viel Schaum geschlagen, die Forderung nach einer Inventur aber konsequent ausgeklammert. Vielleicht hat die Bundesbank kein Gold verliehen, vielleicht aber die Fed? Vielleicht wurden von der Fed gar keine Goldbarren zurückgeholt, sondern nur Goldforderungen. Das würde jedenfalls erklären, warum sich der Goldbestand der Bundesbank in den letzten Monaten so schnell und geräuschlos erhöht hat. Vielleicht wurde bisher gar kein Gold geliefert und eingelagert sondern nur Goldforderungen umgebucht. Ausgerechnet aus London, wo nach letzten Berichten 82,9% des Bestands fehlen, soll kein Gold zurückgeholt werden (vgl. Tagesbericht vom 17.12.12). Warum? Diese Fragen können nur mit einer ordentlichen Inventur und nicht mit Fotos von Journalisten, die Goldbarren in die Kamera halten, beantwortet werden. (Martin Siegel)
http://www.goldseiten.de/artikel/159622--Nebelkerzen-um-Bundesbank-Gold.html
Oder steckt doch Strategie hinter alldem?!?
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