30.000 Unterschriften
Tote Hosen fordern Reform der Flüchtlingspolitik

Die Rockband „Die Toten Hosen“ setzt sich für ein Ende der „tödlichen Abschottungspolitik“ der EU gegenüber Flüchtlingen ein. Zusammen mit der Hilfsorganisation Pro Asyl fordern sie im Bundestag eine humane Asylpolitik.
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BerlinDer Sänger der Toten Hosen, Campino, hat Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Grüne) am Dienstag in Berlin 30.000 Unterschriften übergeben, mit denen der Bundestag aufgefordert wird, sich stärker für Flüchtlingsrechte einzusetzen. Wie die ebenfalls beteiligte Organisation Pro Asyl mitteilte, handelte es sich um Unterschriften von Tote Hosen-Fans. „Vor Lampedusa sterben Hunderte Flüchtlinge“, kritisierte Campino in der Erklärung. Die Bundesregierung wolle gleichzeitig die „tödliche Abschottungspolitik“ noch verstärken. „Das ist für uns absolut unerträglich.“

Laut Pro Asyl starben seit 1988 mehr als 19.000 Flüchtlinge beim Versuch, Schutz in Europa zu erhalten. Immer wieder werde Flüchtlingen auf dem Mittelmeer die Seenotrettung verweigert, weil EU-Staaten nicht bereit sind, die Schutzsuchenden aufzunehmen. Die Organisation forderte den Bundestag und die Bundesregierung auf, sich auf EU-Ebene für einen grundlegenden Wandel des europäischen Asylsystems einzusetzen.

„Deutschland muss endlich aufhören, die Verantwortung für die Aufnahme von Flüchtlingen Randstaaten aufzubürden“, erklärte Pro Asyl-Geschäftsführer Günter Burkhardt. Das bisherige System führe zu Menschenrechtsverletzungen und müsse geändert werden.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " 30.000 Unterschriften: Tote Hosen fordern Reform der Flüchtlingspolitik"

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  • Im HB wird mittlerweile alles was nicht p.c. ist gelöscht, radiert, zensiert ...... Deutschland wird abgewickelt!

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Ich habe immer ein Problem damit, wenn Promis, die die Moral für sich gepachtet haben, derlei Kampagnen starten. Das sind meistens diejenigen, die in irgendwelchen Nobelgegenden wohnen, in denen sich sicherlich kein Asylbewerberheim in unmittelbarer Nähe befindet. Ich würde mir wünschen, dass diese Damen und Herren sich stattdessen freiwillig melden, den sich bereits in Deutschland befindlichen Flüchtlingen Deutsch beizubringen und bei der Integration zu helfen. Große Reden halten kann jeder !

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