40 Jahre danach
Gedenken an Opfer des Grubenunglücks von Lengede

Angehörige, ehemalige Kollegen und Einwohner haben an Freitag mit einer Gedenkfeier und einem ökumenischen Gottesdienst an die 29 Opfer des Grubenunglücks in Lengede vor 40 Jahren erinnert.

HB LENGEDE. Unter den rund 500 Menschen in der Gedenkstätte des Ortes im Kreis Peine waren auch Überlebende, die zwei zermürbende Wochen nach dem größten Grubenunglück der deutschen Geschichte am 24. Oktober 1963 bei einer dramatischen Bergungsaktion geborgen werden konnten. Die Rettung der elf Männer ging als „Wunder von Lengede“ in die Analen ein.

„Es gibt zwei schwarze Tage, die bis heute das Leben in Lengede beeinflussen“, sagte Lengedes Bürgermeister Hans-Hermann Baas. Er erinnerte damit auch an das zweite Lengeder Grubenunglück im Jahre 1968, bei dem durch eine Sprengstoffexplosion zwölf Menschen ums Leben gekommen waren. „Es gibt Ereignisse, die sind so einschneidend, dass man denkt, die Zeit wäre stehen geblieben“, sagte die Peinerin Christa Gerts-Isermeyer.

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