40 Menschen verletzt
Mindestens fünf Menschen bei Glätteunfällen getötet

Bei Unfällen auf eis- und schneeglatten Straßen sind vom Dienstagabend bis zum Mittwochmorgen in Deutschland mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen.

HB BIELEFELD/OLDENBURG. Mehr als 40 Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer. Der Sachschaden beläuft sich nach den Angaben der Polizei auf mehrere hunderttausend Euro. Bei Bad Wildbad (Kreis Calw) in Baden-Württemberg geriet ein 44 Jahre alter Mann mit seinem Auto bei Schneefall auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte sein Wagen frontal auf einen entgegen kommenden Linienbus. In dem Auto des Mannes starben zwei 79 und 82 Jahre alte Frauen. Ein weiterer 79-jähriger Mitfahrer erlitt schwere, der Fahrer leichte Verletzungen. Der Busfahrer und fünf Fahrgäste blieben unverletzt. Bei der Fahrt zum Unfallort geriet ein Feuerwehrfahrzeug ins Schleudern und kippte um. Verletzt wurde niemand.

Auf der Bundesstraße 30 in Bad Waldsee (Kreis Ravensburg) in Baden-Württemberg kam eine 22 Jahre alte Autofahrerin ums Leben. Sie war mit ihrem Wagen nach Angaben der Polizei auf glatter Fahrbahn ins Schleudern geraten und seitlich mit einem entgegen kommenden Lastwagen kollidiert. Anschließend prallte der Wagen der jungen Frau gegen einen Baum.

In Sachsen-Anhalt erlitt ein 32 Jahre alter Autofahrer tödliche Verletzungen. Auf der Bundesstraße 184 bei Jütrichau (Kreis Anhalt- Zerbst) war der Wagen des Mannes auf die Gegenfahrbahn geraten und dort frontal gegen einen Kleinlastwagen geprallt. Es entstand ein Sachschaden von rund 95 000 Euro.

In Bielefeld (Nordrhein-Westfalen) starb eine 25-jährige Frau, nachdem sie mit ihrem Kleinlaster von der Straße abgekommen und in die Leitplanken geschleudert war. Bei weiteren Unfällen in Nordrhein- Westfalen trugen nach Polizeiangaben mehr als 20 Menschen leichte Verletzungen davon.

In Niedersachsen kam es auf glatten Straßen und Autobahnen zu rund 50 Unfällen. Dabei wurden mindestens 23 Menschen verletzt, sechs von ihnen schwer. Der Sachschaden liegt nach Polizeiangaben bei insgesamt rund 300 000 Euro.

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