5,7 auf der Richterskala
Starkes Beben erschüttert Mexiko

Millionen Bewohner der mexikanischen Hauptstadt und des Umlandes sind am Freitag mit dem Schrecken davon gekommen. Kurz aber heftig wackelte die Erde: Das Erdbeben der Stärke 5,7 auf der Richterskala dauerte nur 22 Sekunden.

HB MEXIKO-STADT. Das Beben, dessen Epizentrum etwa 170 Kilometer südlich im Bundesstaat Puebla lag, dauerte nur 22 Sekunden. Aber für viele Menschen war das angesichts schwankender Wände, klirrender Fensterscheiben und tausender ausgelöster Alarmanlagen genug, um panikartig ins Freie zu stürzen. Über mögliche Opfer oder größere Schäden an Gebäuden und der Infrastruktur wurde bis Samstag jedoch nichts bekannt.

"Es sind bereits alle wichtigen Einrichtungen wie Krankenhäuser, die Metro, die Wasserversorgung sowie andere wichtige Gebäude untersucht worden, und es hat zum Glück keine größeren Schäden gegeben", sagte Bürgermeister Marcelo Ebrard. Kurzfristig waren Telefonverbindungen ausgefallen und der U-Bahnverkehr stand still. In Puebla wurde einem Zeitungsbericht zufolge auch das VW-Werk evakuiert.

Der Großraum von Mexiko-Stadt mit mehr als 19 Mio. Einwohnern liegt in einer Region, in der es immer wieder zu Erdbeben kommt. 1985 wurde die Stadt von einem Beben der Stärke 8,1 heimgesucht. Damals starben mehr als 10 000 Menschen. Zuletzt gab es im südlichen Bundesstaat Guerrero am 27. April zwei Tote bei einem Beben der Stärke 5,7.

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