500 Quadratmeter müssen reichen
Becker verkleinert seine Mallorca-Villa

Boris Becker lenkt ein: Nach jahrelangem Streit beginnt der dreimaligen Wimbledon-Sieger mit dem Teilabriss seiner Finca auf Mallorca. Trotzdem drohen dem 35-Jährigen weitere Strafen.

HB/dpa PALMA DE MALLORCA. Zunächst sei mit Arbeiten an den Innenwänden der Villa des Ex-Tennisstars begonnen worden, hieß es am Donnerstag. Der dreimalige Wimbledon-Sieger hatte 1997 ein teilweise verfallenes Landhaus bei Artà im Osten der spanischen Ferieninsel gekauft und auf eine Wohnfläche von 987 Quadratmetern ausbauen lassen. Da sich das Anwesen in einem Landschaftsschutzgebiet befindet, ist maximal nur die Hälfte dieser Fläche zugelassen. Knapp 500 Quadratmeter müssen deshalb abgerissen werden.

Von der Gemeindeverwaltung droht dennoch ein Bußgeld von knapp 430 000 Euro wegen Verstoßes gegen die Bauvorschriften. Die Summe entspricht in etwa dem Wert des Teils der Finca, der nun weichen muss. Dem zuständigen Architekturbüro und der Baufirma droht eine Strafe in gleicher Höhe. Sie hätten den früheren Tennisprofi falsch beraten, hieß es.

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