56. Berlinale
Glanz und Glamour zur Eröffnung

Johlende Fans, weit ausgeschnittene Kleider und Blitzlichtgewitter: Die 56. Internationalen Filmfestspiele in Berlin sind am Donnerstagabend mit Glanz und Glamour eröffnet worden. Über den Roten Teppich lief auch Hollywood-Prominenz.

HB BERLIN. Bei Schneetreiben und Kälte trafen sich internationale und nationale Filmstars auf dem Roten Teppich vor dem Berlinale-Palast. Zu ihnen zählten Jury-Präsidentin Charlotte Rampling, die Schauspieler Sigourney Weaver, Alan Rickman sowie Franka Potente, Martina Gedeck, Jürgen Vogel, Volker Schlöndorff, Oskar Roehler und Nadja Uhl.

Den meisten Applaus heimsten Weaver und Rickman ein, die zusammen mit Regisseur Marc Evans den Eröffnungsfilm „Snow Cake“ präsentierten. Geduldig stellten sich beide vor die Fotografen, umarmten sich wieder und wieder. Weaver trug ein langes, ärmelloses blaues Kleid. Hunderte Fans jubelten den beiden zu. Viel Jubel gab es auch für Rampling, die ihren langen schwarzen Mantel aber lieber anließ.

Besonders lang hielten es Nadja Uhl und Hannelore Elsner in ihren kurzen Kleidern bei den eisigen Temperaturen auf dem Roten Teppich aus. Zusammen wagten sie ein Tänzchen. Gekommen waren auch Christiane Paul, Marie Bäumer und Armin Mueller-Stahl.

Berlinale-Direktor Dieter Kosslick kam aus dem Begrüßen der Prominenz aus Show-Biz und Politik nicht heraus. So schüttelte er auch Finanzminister Peer Steinbrück und Kulturstaatsminister Bernd Neumann die Hände. Er war bei seiner fünften Berlinale gut gegen die Kälte geschützt, trug zum schwarzen Frack einen bunten Schal und einen breitkrempigen Hut.

Filmfan Neumann eröffnete die Festspiele zum ersten Mal. Zusammen mit Kosslick, Wowereit und Rampling gab er das Startzeichen für das bedeutendste Filmereignis in Deutschland.

Bis zum 18. Februar konkurrieren 19 Filme um den Goldenen und die Silbernen Bären. Eröffnet wurden die Festspiele mit einer Weltpremiere, dem Drama „Snow Cake“. Die britisch-kanadische Produktion erzählt die Geschichte einer Freundschaft zwischen einem durch einen Unfall traumatisierten Mann und einer Autistin.

Am Freitag soll dann George Clooney kommen und seinen neuen Film „Syriana“ präsentieren. In dem Polit-Thriller spielt er einen CIA-Agenten, der die dubiosen Machenschaften der internationalen Ölindustrie aufdecken soll.

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