59-Jähriger angeklagt
Handgranaten im Keller produziert

Ein 59-Jähriger hat anscheinend jahrelang in seinem Keller in Berlin Handgranaten hergestellt. Jetzt hat ihn die Staatsanwaltschaft nach eigenen Angaben vom Freitag wegen Verstoßes gegen das Kriegswaffengesetz sowie wegen fahrlässiger Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion angeklagt.

HB/dpa BERLIN. Der Waffen-Narr war Ende März aufgeflogen, als er unachtsam eine Verpuffung auslöste und sich dabei schwer verletzte. Die Polizei fand in dem Keller und in der Wohnung des 59-Jährigen in Kreuzberg insgesamt 349 Handgranaten, rund 180 Kilogramm Sprengstoff, 69 Pistolen, Revolver und Gewehre sowie rund 18 000 Stück Munition. Als Motiv nannte der Tatverdächtige ein „sehr großes Interesse an Waffen und Explosivstoffen“. Wann das Verfahren gegen den Mann beginnen soll, stand noch nicht fest.

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