60 Jahre auf dem Thron
Die „Marke Queen“ zieht

Kosten sollen die Feierlichkeiten zum 60. Thronjubiläum der Queen den Staat so wenig wie möglich. Die Summen aber, die die „Marke Monarchie" einbringt, sind immens. 500 Millionen Pfund sollen es für den Tourismus sein.
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Düsseldorf/LondonDer offizielle Stichtag war bereits: an einem eiskalten Februar-Tag, die wenig prunkvolle, politisch-kühle Rede vor dem Parlament zum Jubiläumsjahr auch. Jetzt, am 2. Juni feiert Queen Elizabeth mit ordentlich Pomp ihr Jubel-Jahr: Dem Höhepunkt ihres diamantenen Thronjubiläums haben die königstreuen Briten entgegengefiebert.

Ein Konvoi aus 1000 Schiffen aus der ganzen Welt fährt zu Ehren der britischen Königin - sie selbst mittendrin - auf der Themse. Außerdem wird es eine Kutschfahrt der königlichen Familie zum Jubiläums-Gottesdienst in die St.-Paul‘s-Kathedrale geben sowie ein von der BBC organisiertes Konzert am Buckingham Palace.

Doch auch kritische Stimmen werden ob des Spektakels laut. Das Thronjubiläum könnte die ohnehin stark angeschlagene britische Wirtschaft zusätzlich belasten, so die Befürchtung. Wegen zusätzlicher Feiertage wird mit einem Einbruch des Wirtschaftswachstums gerechnet.

Ein ähnlicher Effekt war eingetreten, als im vergangenen Jahr Prinz William seine Ehe mit Kate Middleton schloss und ein Nationalfeiertag ausgerufen wurde. Der britische Industrieverband hatte damals vor fast sieben Milliarden Euro volkswirtschaftlichem Schaden durch Produktionsausfälle gewarnt.

Da hilft es auch kaum, dass die Queen schon im Vorfeld hatte mitteilen lassen, sie wolle den britischen Steuerzahlern „verschwenderische Ausgaben“ für die Jubiläumsfeier ersparen. Die Kosten für das Themse-Schauspiel in Höhe von etwa elf Millionen Pfund (etwa 13 Millionen Euro) sollen etwa komplett von privaten Sponsoren getragen werden.

Kommentare zu " 60 Jahre auf dem Thron: Die „Marke Queen“ zieht"

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  • @ Lutz es hat sie nicht nur geknechtet sondern sie auch getoetet mit ihren Kriegen um mehr Macht und Diamanden zu bekommen.

  • @ Koenigin, Sie haben vollkommen recht. Mit Ausnahme der Queen Mum, die aus Scotland kam sind sie alle deutsche, die nur ihre Namen ins englische uebertragen haben. Lernt mal die Geschichte kennen,bevor ihr sehr dumme Bemerkungen macht. Nicht ueber etwas urteilen was man wirklich nicht kennt. Die waren sehr, sehr schlau, das Volk zu verdummen. Sie wissen ja wie dumm der "gewoehniche" Buerger ist.

  • Es ist unglaublich, wie jemand, der ganz klar im Kopf ist, von sich selbst behauptet ein Prinz oder eine Prinzessin zu sein.

    Ich käme mir da irgendwie blöd und albern vor, zumal das frühe Adelspack die Bauern geknechtet hat.

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