62 Kabinen überschwemmt
Riesenwelle setzt Kreuzfahrtschiff unter Wasser

Eine 20 Meter hohe Welle hat ein norwegisches Kreuzfahrtschiff in stürmischer See vor Florida getroffen und dabei zahlreiche Kabinen überschwemmt. Die Sicherheit der Passagiere sei jedoch zu keiner Zeit gefährdet gewesen, hieß es.

Die „New York Daily News“ berichtete am Sonntag, das 292 Meter lange Schiff „Norwegian Dawn“ sei am Freitag in stürmischer See vor Florida gewesen, als die sieben Stockwerke hohe Welle zwei Fenster zerschlug und 62 Kabinen unter Wasser setzte. Vier Passagiere hätten geringfügige Verletzungen und Prellungen erlitten, teilte die Reederei Norwegian Cruise Lines mit. Die Sicherheit des 2002 bei der Meyer-Werft an der Ems gebauten Kreuzfahrers sei in keiner Weise gefährdet gewesen. Nach einer kurzer Reparatur konnte das Schiff seine Fahrt fortsetzen.

Das 92 250 Bruttoregistertonnen große Schiff lief am Samstagabend außerplanmäßig Charleston (South Carolina) an, wo die Schäden repariert und die Passagiere der überschwemmten Kabinen nach Hause geflogen wurden. Die „Norwegian Dawn“ wird am Montag mit eintägiger Verspätung in New York erwartet. Sie verkehrt regelmäßig auf Rundkurs von New York nach Florida und den Bahamas.

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