66. Bundespresseball
Feiern im Adlon ohne AfD

Deutschland wird nur kommissarisch regiert, und die Jamaika-Sondierungen sind gescheitert. Die Veranstalter des Bundespresseballs könnten sich nichts Schöneres vorstellen. Die eingeladenen AfD-Mitglieder haben abgesagt.
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BerlinDer Bundespresseball steht in diesem Jahr im Fokus der intensiven Debatten um eine Regierungsbildung. Man könne sich doch für einen Ball kaum etwas Schöneres wünschen als die gegenwärtige politische Situation, sagte am Mittwoch Gregor Mayntz, Gastgeber und Vorsitzender der Bundespressekonferenz, dem Verein der Hauptstadt-Journalisten, der den Ball veranstaltet. „Ich glaube, es gibt einen besonderen Gesprächsbedarf.“ Der 66. Bundespresseball findet am Freitag zum dritten Mal im Hotel Adlon am Brandenburger Tor statt.

2300 geladene Gäste aus Medien, Politik und Wirtschaft werden erwartet. Darunter mehrere Bundesminister sowie Parteivorsitzende wie Katja Kipping (Linke) und Cem Özdemir (Grüne). Eröffnet wird der Ball traditionell vom Bundespräsidenten. Frank-Walter Steinmeier tanzt den Eröffnungswalzer mit Frau Mayntz. Die Abgeordneten und Parteivorsitzenden der neu in den Bundestag gewählten AfD wurden zwar alle eingeladen, zugesagt hat nach Angaben der Veranstalter aber keiner.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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