675 Kinder wurden beobachtet
Training soll Verhaltensprobleme bei Kindern mindern

Gezielte und frühzeitige Trainingsprogramme für Familien können Verhaltensprobleme von Kindern wie Aggression und Hyperaktivität einer Studie zufolge deutlich verringern.

HB BERLIN. Dies ist das Ergebnis einer kombinierten Entwicklungs- und Vorbeugungsstudie, die Bundesfamilienministerin Renate Schmidt (SPD) am Montag in Berlin vorstellte. Über die Hälfte der Eltern klage über regelmäßige Verhaltensprobleme der Kinder und über Erziehungsschwierigkeiten. Jungen würden deutlich mehr Probleme des Sozialverhaltens, Mädchen überwiegend emotionale Probleme zeigen.

Für die Studie von Friedrich Lösel von der Universität Erlangen wurden 675 Kinder aus 609 Familien in Kindergärten drei Jahre lang beobachtet. Dazu kamen knapp 160 Kinder aus so genannten Brennpunkt- Kindergärten. Die Trainingsmaßnahmen sollten die Erziehungskompetenz der Eltern und die sozialen Fähigkeiten der Kinder verbessern. Ergebnis: Das Ausmaß der Verhaltensprobleme nahm bei den Kindern der Kontrollgruppe ohne Training leicht zu. Zugleich ergab sich bei den Kindern, die selbst oder deren Eltern an dem Training teilgenommen hatten, ein deutlicher Rückgang ihrer Probleme.

Internet: www.bmfsfj.de.

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